Einweihung

Kinderspielplatz in Schönholthausen erscheint in neuem Glanz

Voller Enthusiasmus nehmen die Kinder ihren neuen Spielplatz unter die Lupe. Ganz zur Freude von Bürgermeister Dietmar Heß (stehend, 2. von rechts) und seines Stellvertreters Ludwig Rasche (hockend links).

Voller Enthusiasmus nehmen die Kinder ihren neuen Spielplatz unter die Lupe. Ganz zur Freude von Bürgermeister Dietmar Heß (stehend, 2. von rechts) und seines Stellvertreters Ludwig Rasche (hockend links).

Foto: Flemming Krause

Schönholthausen.   Auf Initiative der Eltern um Marco Rinscheid können sich die Kleinen jetzt richtig austoben. Angeschafft wurde unter anderem ein Kletternetzturm.

Mit dem Zustand des Kinderspielplatzes „Am Diek“ in Schönholthausen wollten sich die Eltern im Dorf nicht mehr abfinden. „Wir hatten hier überhaupt kein Angebot für die ganz Kleinen unter drei Jahren und zudem gab es kein einziges schattiges Fleckchen“, monierte Marco Rinscheid, selbst Anwohner und Vater eines zweijährigen Sohnes. Deshalb übernahm das CDU-Ratsmitglied im Sommer vergangenen Jahres die Initiative und wurde bei der Gemeinde vorstellig. Gemeinsam mit einigen anderen Eltern trafen sich Rinscheid und Vertreter der Verwaltung vor Ort und entschieden: Hier muss etwas gemacht werden.

Gesagt, getan: Am Mittwochabend wurde der runderneuerte Kinderspielplatz in Schönholthausen offiziell eingeweiht. Oder wie Bürgermeister Dietmar Heß es ausdrückte: „Wir haben den Platz nun seiner offensichtlichen Bestimmung übergeben, denn wie ich sehe, haben sich die Kinder längst ausgebreitet.“

Gut investiertes Geld

Als gut investiertes Geld bezeichnete der 1. Beigeordnete, Ludwig Rasche, die rund 20.000 Euro, die für die Umgestaltung notwendig waren. Allein 8.200 Euro kosteten die neuen Fallschutzplatten, die unter den Spielgeräten liegen und vor kleineren und größeren Verletzungen schützen sollen. „Die sind von der Qualität wirklich gut und vor allem dauerhaft nutzbar“, erklärte Rasche.

Freuen können sich die jungen Spielplatzbenutzer ab sofort über einige neue Attraktionen: So fand ein Kletternetzturm dort Platz, wo früher die Rutsche stand. Ebenso können sich die Kleinen in einem neuen Sandkasten austoben, der dank eines Sonnensegels (Kosten: rund 500 Euro) vor dem Sonnenbrand schützt.

Dort gibt es für die Eltern auch eine Sitzgelegenheit. Ausgetauscht wurden das Federtier und die Reckstangen, die aber nicht gänzlich verschwunden sind, sondern „nur“ umsiedelten. Für die ganz kleinen Kinder unter drei Jahren gibt es, wie von Rinscheid auch gewünscht, nun ein sogenanntes Kleinkinderkombispielgerät samt Mini-Rutsche. Für die neuen Spielgeräte gab die Gemeinde rund 3600 Euro aus.

Ein Teil der Spielgeräte, die große rote Rutsche, die Seilbahn, Schaukel und Karussell, blieben allerdings erhalten. Aber: „Wir Eltern haben sie gestrichen und sauber gemacht“, betonte Rinscheid.

Abgebaut wurde zudem der Zaun zur Straßenseite hin, ersetzt durch eine Buchenhecke. Und die Sträucher wurden zurückgeschnitten. Für die künftige Erhaltung des neuen Spielplatzes kümmern sich übrigens die Eltern selbst.

Weitere Nachrichten, Fotos und Videos aus dem Kreis Olpe finden Sie hier.

Folgen Sie der Westfalenpost Kreis Olpe auch auf Facebook.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben