Neue IHK-Broschüre

IHK sieht keinen Grund für Bescheidenheit

Vertreter der Industrie- und Handelskammern zu Gast bei der Firma Berghoff in Drolshagen: (v. li.) Franz-Josef Mockenhaupt, Oliver Bludau, Ulrich Berghoff, Klaus Theo Vetter und Hermann-Josef Droege.

Vertreter der Industrie- und Handelskammern zu Gast bei der Firma Berghoff in Drolshagen: (v. li.) Franz-Josef Mockenhaupt, Oliver Bludau, Ulrich Berghoff, Klaus Theo Vetter und Hermann-Josef Droege.

Foto: WP

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Kreis Olpe/Drolshagen. Die Namen Viega, Mennekes oder Hensel kennt im Kreis Olpe fast jeder: Es sind Traditions-Unternehmen mit überregionalem Ruf. Jetzt werden sie im Rahmen einer Image-Kampagne von den Industrie- und Handelskammern zusätzlich geadelt - als Weltmarktführer. Denn die Kammern aus Siegen/Olpe, Hagen und Arnsberg haben gemeinsam eine Broschüre aufgelegt, auf der 105 solcher Weltmarktführer aus der gesamten Region vorgestellt werden.

IHK-Präsident Klaus-Theo Vetter und die IHK-Geschäftsführer Franz-Josef Mockenhaupt und Hermann-Josef Droege hatten zu einem dieser heimischen „Weltmarktführer“, die häufig ihre Meriten im Schatten der ganz Großen verdienen, eingeladen: zur Firma Berghoff nach Drolshagen. Seniorchef Ulrich Berghoff und Geschäftsführer Oliver Bludau freuten sich zunächst über die Auszeichnung. Bludau: „Wir sind von unseren Kunden darauf aufmerksam gemacht worden, dass wir mit unseren ganz speziellen Dienstleistungen auf dem Weltmarkt eine führende Rolle spielten.“ Zu den Kunden Berghoffs gehören weltweit bekannte Namen wie Siemens, Zeiss oder MAN, von Berghoff bearbeitete Bauteile tauchen u. a. in der Windenergietechnik auf, in der Luft- und Raumfahrt, der Formel 1 oder der Medizintechnik. Alles Dinge, so die IHK-Vertreter, über die viele Menschen in der Region und darüber hinaus jedoch viel zu wenig wüssten.

Deshalb die klare Marschroute: Die drittstärkste Industrieregion Deutschlands muss bekannter und für junge Fachkräfte interessanter werden. Franz-Josef Mockenhaupt: „Wir wollen aus dem Schatten heraus. Der Fachkräftemangel wird ein immer gravierenderes Problem.“ Selbst viele der rund 17.000 Studenten in Siegen seien über die Qualitäten der Industrie-Region in ihrer unmittelbaren Umgebung zu wenig informiert. Hermann-Josef Droege: „Die Wahrnehmung muss verändert werden, es gibt keinen Grund für Bescheidenheit.“ Die Regionale 2013 sei eine Steilvorlage gewesen, doch in dieser Richtung müsse es auch danach weitergehen. Thomas Frye (IHK Arnsberg) wies auf eine groß angelegte Marketing-Kampagne hin, die in Arbeit sei, auf geplante Internetauftritte, Facebook- und youtube-Aktivitäten.

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