Siegerehrung

Heid und Milchenbach sind die großen Sieger

Landrat Frank Beckehoff (rechts) und die anwesenden Bürgermeister des Kreises Olpe mit den Vertretern der sechs Siegerdörfer.

Landrat Frank Beckehoff (rechts) und die anwesenden Bürgermeister des Kreises Olpe mit den Vertretern der sechs Siegerdörfer.

Foto: Michael Meckel

Kreis Olpe/Rahrbach.   In der Rahrbacher Schützenhalle fand die Siegerehrung im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ statt.

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Viele strahlende Gesichter gab es am Mittwochabend bei der Siegerehrung des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 in der Rahrbacher Schützenhalle.

Am Wettbewerb nahmen dieses Mal insgesamt 89 Dörfer teil. 18 Orte hatten sich für den Kreiswettbewerb qualifiziert und waren mit ihren Delegationen in Rahrbach vertreten.

Der Modus: Die Dörfer wurden in zwei gleichrangige Gruppen eingeteilt. In der Gruppe I waren die Dörfer ab 501 und Gruppe II Dörfer bis 500 Einwohner. Neben Urkunden wurden folgende Geldpreise vergeben. Erster Preis: 1000, zweiter Preis: 750, und dritter Preis: 500 Euro. Die teilnehmenden Dörfer erhielten ein „Startgeld“ von 80 Euro. Die Preise und das Startgeld nach sind für eine zweckentsprechende Verwendung.

Jeweils 1000 Euro Prämie

Die großen Sieger heißen Heid (ab 501 Einwohner) und Milchenbach (bis 500 Einwohner). Die beiden Siegerdörfer erhielten je 1000 Euro Siegprämie.

In Heid wurden in diesem Jahr die Parkplätze am Friedhof erneuert, ein Insektenhotel gebaut. Buchstäblich herausragend ist der Bau einer Aussichtsplattform. In Milchenbach wird unter anderem viel für den Erhalt der dörflichen Einrichtungen (Kapellenrenovierung, Friedhofspflege) getan. Heid setzte sich gegen Oberveischede und Helden durch. Milchenbach gewann vor Niederhelden und Rehringhausen.

Heid, Oberveischede, Helden, Milchenbach und Niederhelden nehmen darüber hinaus am Landeswettbewerb 2018 teil.

Neben den sechs „Siegerdörfern“ erhielten zwölf Orte einen Sonderpreis von je 250 Euro. Das waren: Schliprüthen, Serkenrode, Fretter, Marmecke, Bilstein, Tecklinghausen, Eichen/Eichenermühle, Rahrbach, Welschen Ennest, Benolpe, Neuenkleusheim und Bebbingen.

Gemeinschaftsleben bewertet

Bewertet wurden neben der Entwicklung und Gestaltung des Dorfes insbesondere auch das Gemeinschaftsleben und die Eigeninitiativen im sozialen, kulturellen sowie im ökologischen und wirtschaftlichen Bereich

Die Auswahl der besten Dörfer auf Kreisebene sei der Jury wieder sehr schwer gefallen, berichtete Landrat Frank Beckehoff. Denn, so Beckehoff: „Die Jury konnte allen Dörfern ein großes Engagement bescheinigen.“

Frank Beckehoff freut sich über die Vielzahl an Aktivitäten der Dorfgemeinschaften im Kreis Olpe und besonders darüber, dass wieder so viele Dörfer an dem Wettbewerb teilgenommen hätten. „Dies zeigt das große Engagement der Dorfbewohner, die Besonderheiten ihrer Dörfer, die Besonderheiten ihrer Dörfer erhalten und ausbauen zu wollen. Das verdeutlicht auch den Zusammenhalt in den Dorfgemeinschaften“ so Beckehoff in seiner Laudatio.

Engagement der Bürger

Auch Kirchhundems Bürgermeister Andreas Reinery hob in seiner Rede in der Rahrbacher Schützenhalle das Engagement der Bürger beim Wettbewerb 2017 hervor. „Die Präsentation der Orte verdeutlichte beeindruckend den Einsatz und das Engagement der Vereine und Arbeitsgemeinschaften, aber auch der Bürgerinnen und Bürger, die mit der Pflege ihrer Grundstücke erheblich zum positiven Erscheinungsbild der Orte beigetragen haben.“

Um die Zukunft des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ macht sich der Landrat Frank Beckehoff, der den bisherigen Chef der Bewertungskommission Heinz-Gerd Kraft nach 25-järhriger Tätigkeit verabschiedete, übrigens, keine Sorgen. Denn die Vielzahl der in den vergangenen Jahren durchgeführten Wettbewerbe habe dazu geführt, dass die Konkurrenz zwischen den Dörfern größer geworden sei. Frank Beckehoff: „Erfreulich ist, dass immer wieder neue Orte oder Orte, die schon länger nicht mehr am Wettbewerb teilgenommen haben, sich dem Wettbewerb neu oder erneut stellen.“

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