Ausstellung

Galileo-Park in Meggen erinnert an die Eroberung des Mondes

Galileopark-Inhaber Wolfgang Schmidt (links) teilt mit den Besuchern die Begeisterung auch über das speziell konstruierte Mondfahrzeug.

Galileopark-Inhaber Wolfgang Schmidt (links) teilt mit den Besuchern die Begeisterung auch über das speziell konstruierte Mondfahrzeug.

Foto: Werner Riedel

Meggen.   Sehenswerte Ausstellung am Samstag, 16. März, im Galileo-Park in Meggen. Thema ist die Eroberung des Mondes vor 50 Jahren. Tolle Simulationen.

Als Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat, saßen auch in Mitteleuropa zu nachtschlafender Zeit um 2:56 Uhr Millionen Menschen vor ihren Schwarz-Weiß-Fernsehern. Dieser Einstieg in neue menschliche wie historische Dimensionen vor genau 50 Jahren war Anlass für Wolfgang Schmidt, Inhaber des Wissenschafts- und Erlebnis-Mekkas Galileo-Park in Meggen, mit gleich drei parkeigenen Ausstellungen nicht nur auf den grandiosen Meilenstein in der Entwicklung des Menschen hinzuweisen, sondern darüber hinaus auch Neugier und Interesse zu wecken für die Themen Kosmos und Weltall, Astronomie, Raumfahrt, außerirdisches Leben, Ufos, und, und, und. Am Samstag, 16. März, werden die drei Ausstellungen „Spuren auf dem Mond“, „Unser Platz im All“ und „Allein im Universum?“ in den Sauerland-Pyramiden offiziell eröffnet.

Bei der Konzeptionierung und Realisierung dieses naturwissenschaftlichen Projektes stand Wolfgang Schmidt als Ideengeber und spiritus rector sein Freund, der Astronom und Mediendesigner Manfred Liedtke und dessen Fachteam aus Wissenschaftlern und Künstlern zur Verfügung. Schmidt freute sich über die professionelle Herangehensweise, die Ausstellungsmacher über die „freie Hand“, die ihnen der begeisterte Wissenschafts-Enthusiast ließ.

Fixstern in der Geschichte des Parks

Die drei Eigenproduktionen, geschickt zu einer Einheit verwoben, stellen einen Fixstern in der Ausstellungs-Geschichte des Galileo-Parks dar. Noch vor der Eröffnung liegen konkrete Anfragen vor. Die Ausstellungen dürften später also als Wissenschafts-Botschafter des Sauerlands den Weg in europäische Großstädte antreten.

Sie haben immer schon einmal davon geträumt, wie das Apollo-11-Team Neil Amstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins in der Raumkapsel Columbia eingepfercht, in Richtung Mond zu starten? Nehmen Sie Platz und erleben Sie eine täuschend echte Simulation. Für weniger zart besaitete Besucher steht das ohrenbetäubende Abheben der riesigen Saturn-5-Rakete bereit. 160 Millionen PS treiben den rund 3.000 Tonnen-Koloss in den Himmel, innerhalb von nur 15 Sekunden werden fast 400 Tonnen Raketentreibstoff verfeuert. Interaktive Aktionsmodelle, fantastisch präsentierte 360-Grad-Einblicke ins Weltall, die anschauliche Darstellung der Proportionen verschiedener Himmelskörper.

Kurator Liedtke hat mit Unterstützung des Meggener Schreinermeisters Volker Schweinsberg dafür gesorgt, dass den Besuchern sogar eine Fahrt in einem Mondmobil möglich ist. Je nach Geschwindigkeit mit den entsprechenden Stößen und Verwindungen.

Nicht immer bierernst geht es im Labyrinth der großen Pyramide zu, wo die Ausstellungsmacher der Frage nachgehen, ob es Leben oder gar intelligente Wesen in anderen Galaxien gibt oder geben könnte. Liedtke: „Wir haben unser Hauptaugenmerk darauf gelegt, das Interesse an diesen Themen zu wecken. Dabei handelt es sich sicherlich in vielen Fällen nicht um knallharte Fakten. Es lohnt sich jedoch und ist spannend, hierbei hypothetische Gedankengänge zu verfolgen.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben