Erzbischof Hans-Josef Becker zu Besuch in Kirchhundem

Stein um Stein legen die Firmbewerber (unser Bild) das Labyrinth im Wald des Wallfahrtsortes Kohlhagen zusammen. Die Erwachsenen, unter anderem der Leiter des Pastoralen Raumes Kirchhunden, Pfarrer Heinrich Schmidt (rechts), überzeugten sich am vergangenen Samstag (19. Oktober) über die Fortschritt der Arbeiten.

Stein um Stein legen die Firmbewerber (unser Bild) das Labyrinth im Wald des Wallfahrtsortes Kohlhagen zusammen. Die Erwachsenen, unter anderem der Leiter des Pastoralen Raumes Kirchhunden, Pfarrer Heinrich Schmidt (rechts), überzeugten sich am vergangenen Samstag (19. Oktober) über die Fortschritt der Arbeiten.

Foto: Meinolf Lüttecke

Kirchhundem/Kohlhagen.  Der Oberhirte des Erzbistums Paderborn, Erzbischof Hans-Josef Becker, hat sich zur Firmreise im Dekanat Südsauerland angekündigt.

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„Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“, denn für das kommende Jahr hat sich der Oberhirte des Erzbistums Paderborn, Erzbischof Hans-Josef Becker, zur Firmreise im Dekanat Südsauerland angekündigt.

Aus diesem Grund bilden sich bereits jetzt in den einzelnen Pastoralverbünden Firmgruppen, um auch mit guten Werken beim Besuch des hohen kirchlichen Würdenträgers aufzuwarten. So auch im Pastoralen Raum Kirchhhundem. Wie Pfarrer Heinrich Schmidt mitteilte, wird Erzbischof Becker hier am 22. und 23. Mai das Sakrament der Firmung spenden. Derzeit ist eine Firmgruppe aus diesem Raum dabei, das verkommene Steinlabyrinth im angrenzenden Wald des Wallfahrtsorts Kohlhagen aufzuhübschen oder besser gesagt, komplett neu zu gestalten. Damit alles reibungslos funktioniert, wurde ein Planungsteam, besetzt mit Hubert Kahmann (Geschäftsführer KCW), Vikar Duc Thien Nguyen (Leitung der Firmlinge des PRKH), Wilfried Jaspers (Kirchenvorstand Kohlhagen), Peter Sondermann (Dipl. Forstwirt), Andreas Ludwig (Geschäftsführer Mees GmbH), Hermann-Josef Beckmann und Marco Beckmann (KAB Bezirksvorstand) und Alexander Sieler (Leitung Jugendspirituelles Zentrum) gebildet.

Gäste aus Mexiko

Das Steinlabyrinth wurde im Rahmen des Weltjugendtages 2005 zusammen mit Gästen aus Mexiko angelegt. Als Vorbild dazu diente ein Mosaik auf dem Fußboden der Kathedrale im französischen Chartes. Sinn und Zweck war es, dass die großzügig geschaffenen Gänge dazu einladen sollten, den Weg bis zur Mitte und wieder hinaus in Ruhe und Konzentration zu gehen und dabei die eigenen Empfindungen tiefgehend wahrzunehmen. Das 14 Jahre alte Objekt mit einem Durchmesser von zehn Metern zeigte sich mittlerweile in einem extrem verwilderten und dadurch nicht mehr nutzbaren Zustand.

Zugang freigeschnitten

Nun soll es durch die Firmlinge in doppelter Größe zur langfristigen Verwendung neu gestaltet werden. Zunächst wurde der dafür vorgesehene Platz und der dort hinführende Zugang freigeschnitten. Anschließend wurde die Fläche mittels Bagger geräumt.

Jetzt sollen die Jugendlichen, unter Anleitung eines Facharbeiters, das Steinlabyrinth in mehreren Arbeitseinsätzen neu aufbauen. Hier ist man mittlerweile ein gutes Stück weiter gekommen. Leitgedanke ist, dass sich die Teenager mit dem Projekt identifizieren und nachhaltig verbunden fühlen.

Nach deren Fertigstellung wird das Labyrinth gegebenenfalls im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes neu eröffnet werden.

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