Baumaßnahme

Ein kleiner Platz entsteht am Kreisverkehr im Schwalbenohl

Im Ortsteil Schwalbenohl entsteht ein neuer Treffpunkt.

Im Ortsteil Schwalbenohl entsteht ein neuer Treffpunkt.

Foto: Stadt Attendorn

Schwalbenohl.  Bushaltestelle an der Danziger Straße in Attendorn soll verschwinden und Platz für eine kleine, begrünte Anlage schaffen.

Die Anwohner aus dem Schwalbenohl und dem Wohngebiet „Auf dem Schilde“ bekommen im nächsten Jahr einen kleinen Platz mit Aufenthaltsqualität an der Danziger Straße. Die unmittelbar am Kreisverkehr gelegene Bushaltestelle soll samt „ihrer“ Fahrspur verschwinden und Raum für eine begrünte Anlage mit Sitzgelegenheit schaffen. Die Planungen sehen zudem eine kleine Überdachung und möglicherweise einen Sandkasten vor. Die genaue Ausgestaltung steht jedoch noch nicht fest. Verschwinden bzw. versetzt wird auch das Stromhäuschen der Bigge Energie.

SPD-Ratsmitglied Luis Garcia, der selber „Auf dem Schilde“ lebt und im Schwalbenohl seinen Wahlbezirk hat, freut sich über die im kommenden Jahr anstehende Baumaßnahme: „Ich wehre mich immer wieder gegen eine zu starke Wohnbebauung, deshalb ist so ein kleiner Platz klasse. Es ist schön, dass wir den Bewohnern aus dem Schwalbenohl ein bisschen mehr Aufenthaltsqualität liefern können.“ Man dürfe auch nicht vergessen, dass dieser Stadtteile eine Menge zur Entwicklung der Hansestadt Attendorn beigetragen habe, ergänzt Luis Garcia. Insofern sei das nur gerecht.

Michael Koch, Tiefbauamtsleiter der Stadt, ergänzt im Gespräch mit dieser Redaktion: „Wir haben in unmittelbarer Nähe Infrastruktur vorhanden, etwa mit dem Begegnungs- und Sozialzentrum Lebensfroh und dem Netto-Markt.“ Zumal jenes Lebensmittelgeschäft, ergänzt Garcia, modernisiert wird und somit das gesamte Umfeld weiter an Attraktivität gewinnt. Deshalb sei auch der Tiefbauamtsleiter optimistisch, mit dem neuen Platz den Nerv der Anwohner zu treffen. An dieser Stelle am Kreisverkehr solle dann auch die Straßenbeleuchtung optimiert werden.

Beruhigung des Verkehrs

Die Bushaltestelle, die mit Blick auf die Barrierefreiheit (hohe Kante zur Busspur) nicht ideal ist, findet sich künftig ein paar Meter weiter wieder – auf Höhe der Danziger Straße Nummer Sieben. Allerdings ohne eigene Anhaltespur. Dadurch, dass die Busse künftig zum einen durch den Kreisverkehr fahren müssen und zum anderen auf der Straße halten, erhofft sich Koch eine weitere Beruhigung des Straßenverkehrs. Davon geht auch der SPD-Ratspolitiker Luis Garcia aus. Denn Autofahrer müssten automatisch am Kreisverkehr vom Gaspedal gehen.

Zwischen dem neuen Aufenthaltsbereich und der Straße wird zudem ein kleiner Grünstreifen angelegt, um den Verkehr von der neuen Anlage zu trennen. Die genauen Kosten für die Platzgestaltung sind laut Koch noch nicht ermittelt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben