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Drolshagen: Wie eine KiTa die Corona-Zwangspause überbrückt

Die KiTa Mittendrin – auf den Bildern Leiterin Andrea Schwanbeck (links) und Erzieherin Daniela Krebs (rechts) – ist gut vorbereitet und freut sich, ab 8. Juni wieder alle Kinder begrüßen zu dürfen. Die Windrädchen haben die Kinder in die Corona-Zeit übrigens selbst gebastelt – ganz nachhaltig aus alten Schnellheftern.

Die KiTa Mittendrin – auf den Bildern Leiterin Andrea Schwanbeck (links) und Erzieherin Daniela Krebs (rechts) – ist gut vorbereitet und freut sich, ab 8. Juni wieder alle Kinder begrüßen zu dürfen. Die Windrädchen haben die Kinder in die Corona-Zeit übrigens selbst gebastelt – ganz nachhaltig aus alten Schnellheftern.

Foto: Privat

Germinghausen.  Die KiTa Mittendrin aus Germinghausen und die Eltern freuen sich auf das Ende der Schließung am 8. Juni. Wie die Durststrecke überbrückt wurde:

Mit der Zwangspause ist es am 8. Juni zunächst mal vorbei: Dann begrüßt die KiTa Mittendrin im Drolshagener Ortsteil Germinghausen erstmals seit fast drei Monaten wieder alle Kinder in der Einrichtung. Die Vorfreude ist groß, aber auch die Freude darüber, wie gut und kreativ das Team die Schließungszeit gemeistert hat. „Da geht ein herzliches Dankeschön an unser ganzes Team für das große Engagement in dieser schwierigen Zeit“, sagt KiTa-Leiterin Andrea Schwanbeck.

Seit dem 16. März war die KiTa Mittendrin aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend geschlossen, wie alle Einrichtungen im Land. Nur wenige der 33 Kinder wurden in der Zwischenzeit betreut, je nach offiziellen Vorgaben und Bedarf der Eltern.

Lange Liste mit kreativen Ideen

Aber wie hält man den trotz Abstand den wichtigen Kontakt zu allen Familien? Wie gibt man den Kleinsten die Sicherheit, dass ihre vertrauten Erzieherinnen noch da sind und an sie denken? Eine lange Liste mit kreativen Angeboten stellte das engagierte neunköpfige Mittendrin-Team zusammen. „Mit den Ideen wären wir auch noch bis zu den Sommerferien gekommen“, ist sich Erzieherin Katharina Reuter-Grunau sicher.

Mit einem Mix aus digitalen und persönlichen Angeboten wurde die Durststrecke bestmöglich überbrückt. Alle Erzieherinnen nahmen Videos für die Kinder auf: Auf dem vertrauten Lese-Sofa im der Kita wurden die Lieblings-Bücher vorgelesen, es gab Lieder und Experimente, Kasperltheater, Spiele und Bastelideen.

Feste Gruppeneinteilungen

Mit Küchen-Kraft Heike Rüsche konnten die Kinder Bananenbrot backen. Ostern, Muttertag und Vatertag gab es zudem liebevoll zusammengestellte Bastel-Tüten. Bei jeder einzelnen Familie brachte jemand aus dem KiTa-Team die Tüten vorbei – und konnte so alle Kinder und Eltern zumindest mit Abstand auch wieder einmal persönlich sehen und sprechen.

Aber jetzt ist nicht alles wie vorher. Es gibt feste Gruppen-Einteilungen mit festen Erzieherinnen. Draußen spielen kann immer nur eine Gruppe. Doch Kita-Team und Familien freuen sich darauf, dass es endlich wieder losgeht.

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