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DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Attendorn zu Gast

Vor der DRK-Landesversammlung in der Attendorner Stadthalle stellten sich (von links) Alina Schneider (DRK-Ortsverein Attendorn), Gastgeber Frank Beckehoff, Landesverbands-Präsident Dr. Fritz Baur, Generalarzt Dr. Bruno Most, Bürgermeister Christian Pospischil, Nilgün Özel (Landesverband) und Torsten Tillmann (Vorstand DRK-Kreisverband) zum Gruppenfoto.

Vor der DRK-Landesversammlung in der Attendorner Stadthalle stellten sich (von links) Alina Schneider (DRK-Ortsverein Attendorn), Gastgeber Frank Beckehoff, Landesverbands-Präsident Dr. Fritz Baur, Generalarzt Dr. Bruno Most, Bürgermeister Christian Pospischil, Nilgün Özel (Landesverband) und Torsten Tillmann (Vorstand DRK-Kreisverband) zum Gruppenfoto.

Foto: Martin Droste

Attendorn.  Zum ersten Mal war die Hansestadt Gastgeber für die Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

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Wettkämpfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf Bezirks- und Landesebene hat es in Attendorn schon gegeben. Aber zum ersten Mal war die Hansestadt Gastgeber für die Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Die dominierende Farbe unserer Stadt ist heute rot“, begrüßte Bürgermeister Christian Pospischil die rund 200 Delegierten und zahlreichen Ehrengäste in der Stadthalle. Dass nicht die Farben seiner Partei gemeint waren, damit konnte der SPD-Politiker gut leben.

Gesunde Struktur

Attendorns Bürgermeister und Landrat Frank Beckehoff, zugleich Präsident des ausrichtenden DRK-Kreisverbandes Olpe, nutzten die Gelegenheit und warben in ihren Grußworten für den kleinsten Kreis in Nordrhein-Westfalen und die Region Südwestfalen. „Mit dem Tagungsort haben sie eine gute Wahl getroffen“, betonte Beckehoff und verwies auf die „gesunde mittelständische Struktur“ der heimischen Wirtschaft mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent. „Es lohnt sich, in Attendorn zu leben, zu arbeiten oder hier Urlaub zu machen“, beendete Pospischil seinen „Werbeblock“.Im DRK-Kreisverband Olpe und seinen sieben Ortsvereinen engagieren sich mehr als 450 ehrenamtliche Mitarbeiter. In den verschiedenen DRK-Einrichtungen und mobilen Diensten sind laut Präsident Frank Beckehoff über 350 Hauptamtliche beschäftigt.

Das Deutsche Rote Kreuz in Attendorn kann auf eine 134-jährige Geschichte zurückblicken und ist, so Bürgermeister Christian Pospischil, „aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“. Attendorns erster Bürger berichtete von einer „guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit“ und führte als Beispiel den gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt und DRK-Ortsverein an. Das DRK sei der größte Träger von Kindertagesstätten in der Hansestadt und habe bei der Aufnahme und Betreuung der vielen Flüchtlinge eine wichtige Rolle gespielt.

1,7 Dienste pro Woche

Für den DRK-Ortsverein lieferte die 2. Vorsitzende Alina Schneider einige Zahlen und Fakten aus dem Jahr 2018. Insgesamt wurden 11.700 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Dazu gehörten 21 Blutspendetermine, 118 Lehrgänge in Erste-Hilfe und 88 Sanitätsdienste von Theaterveranstaltungen über den Citylauf bis Schützenfest und Karneval. Das sind im Schnitt 1,7 Dienste pro Woche beim Ortsverein.

Alina Schneider begrüßte die DRK-Landesversammlung für den verhinderten 1. Vorsitzenden Martin Diller (Urlaub). Die junge Frau ist über den Schulsanitätsdienst zum Deutschen Roten Kreuz gekommen. Dabei konnte sie damals gar kein Blut sehen. Inzwischen, verriet Schneider mit einem Augenzwinkern, hat sie für die Arbeit des DRK „Blut geleckt“.

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