Jubiläum

Die Skulptur am Kirchhundemer Rathaus ist enthüllt

Die Vertreter der Sparkasse ALK und der Stiftung Bernd Schablowski, Sylvia Gante und Heinz Jörg Reichmann (vorne links) sowie Bürgermeister Andreas Reinéry, Künstler Gautam und seine Frau Christiane (rechts) sowie dahinter Bürger aus Kirchhundem und Houplines. 

Die Vertreter der Sparkasse ALK und der Stiftung Bernd Schablowski, Sylvia Gante und Heinz Jörg Reichmann (vorne links) sowie Bürgermeister Andreas Reinéry, Künstler Gautam und seine Frau Christiane (rechts) sowie dahinter Bürger aus Kirchhundem und Houplines. 

Foto: Nicole Voss / WP

Kirchhundem.  Die Übergabe der Skulptur an die Gemeinde Kirchhundem war Teil des Tag der Dörfer und der Vereine zum 50-jährigen Jubiläum.

Schon bevor die Skulptur des Künstlers Gautam (Herbert Kleinbruckner), mit dem Namen Begegnung am Sonntag vor dem Kirchhundemer Rathaus unter dem roten Samtstoff enthüllt wurde, hatte der steinerne Blickfang sein Etappenziel erreicht und bereits in den vergangenen Wochen für Begegnungen und Kommunikation gesorgt.

Wie der Berleburger Künstler berichtete, fanden während seiner Arbeit an dem 3,2 Tonnen schweren Stein viele Begegnungen statt. „Es gab auch streitige Begegnungen, aber trotz unterschiedlicher Standpunkte sollte die gemeinsam Sache im Auge behalten werden. Es geht darum die Botschaft aus dem Gottesdienst: Frieden und Liebe weiter zu tragen“, mahnte Gautam und hoffte, dass die Skulptur immer wieder Anlass zu Begegnungen gebe. Gautam wünschte: „Viel Spaß bei der Auseinandersetzung mit diesem „Stein“. Sein besonderer Dank galt neben Bürgermeister Andreas Reinéry, der Familie Japes, die ihn bei seiner Arbeit stets mit Essen und Getränken versorgte und dem Künstler Afrim, der ihn bei seiner Arbeit malte.

Künstlerische Freiheit

Bürgermeister Reinéry sprach von einem besonderen Ort, zu einer besonderen Zeit und einem besonderen Anlass und traf damit den Nagel auf den Kopf. Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich zahlreiche Bürger, bei strahlendem Sonnenschein vor dem Rathaus und warteten gespannt auf die Enthüllung der von der Stiftung der Sparkasse Atendorn-Lennestadt-Kirchhundem gestifteten Skulptur. Laut des Gemeindeoberhaupts ist die Skulptur Teil der künstlerischen Freiheit, die jeder für sich interpretieren möge und die dazu beitragen solle, dass sich die Kommunikationskultur weiter verbessere.

Im Vorfeld habe man sich viele Fragen gestellt: „Wie wird das Projekt angenommen? Was macht es mit den Bürgern? Wird es gefördert, unterstützt und wahrgenommen?“ Die Antwort gaben die Redner und auch der Blick in die Menge der Anwesenden, die darüber diskutierten.

Dritte Feier in Kirchhundem

Die Übergabe der Skulptur an die Gemeinde Kirchhundem war Teil des Tag der Dörfer und der Vereine. Die dritte, große und auch stark frequentierte Feier, im Rahmen des 50-jährigen Gemeindejubiläums, die gleich an zwei Schauplätzen fortgesetzt wurde und bei der auch die Feuerwehr ihr 112-jähriges Bestehen feierte. Bei der Feuerwehr präsentierten sich auch die DLRG Oberhundem und das DRK Kirchhundem. Die Schützenhalle und der Schützenplatz standen im Zeichen der Menschen, die der Gemeinde, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten zusammengewachsen ist, ein Gesicht geben.

Erster Eindruck: Die Dörfer leben. Menschen setzen sich für die Belange anderer ein, bieten sportliche, kulturelle, musikalische Abwechslung und haben das Kirchturmsdenken weitgehend beiseite geschoben. Ein gutes Beispiel dafür war der gemeinsame Auftritt der Dörfer des Rahrbachtals. Kruberg, Rahrbach, Welschen Ennest und Benolpe hatten gemeinsam ein abwechslungsreiches Angebot mit einer kleinen Kegelbahn, Glücksrad, Fotowand, Popcornstand und Kinderschminken zusammengestellt.

Tag der Dörfer

„Im Rahrbachtal machen wir bereits Vieles im musikalischen und sportlichen Bereich gemeinsam. Das ist nicht immer einfach, aber wir bekommen es gut hin“, erklärt Reinhard Hesse die Intention. Bei einem Rundgang entlang der bestens aufgelegten Teilnehmer bot sich ein buntes Potpourri, auch mit kurzweiligen Angeboten für die kleinen Besucher. Die gemeinsame Präsentation von Kaninchenzucht- und Theaterverein, Bürgerbus, VdK und SGV, Böllerclub, Musik- und Sportvereinen machten den Tag aus. Direkt am Schützenplatz stand der Bürgerbus als Shuttlebus zum Feuerwehrhaus bereit. Bei den Blauröcken waren besonders viele Besucher zu Gast, informierten sich über die ehrenamtliche Arbeit der Wehrmänner, inspizieren die Fahrzeuge, ließen sich bewirten und wurden Zeugen so mancher Live-Aktion wie der Löschübung.

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