Musik

Die Freude am Singen wird im Frettertal zelebriert

Die Chöre der Chorgemeinschaft Frettertal singen beim 67. Fest in der Schützenhalle auf der Bühne. Längst sind es nicht mehr nur Männer in den Vereinen. Erstmalig gibt es einen Frauenüberschuss.

Die Chöre der Chorgemeinschaft Frettertal singen beim 67. Fest in der Schützenhalle auf der Bühne. Längst sind es nicht mehr nur Männer in den Vereinen. Erstmalig gibt es einen Frauenüberschuss.

Foto: Meinolf Lüttecke

Fretter.   Das 67. Fest der Chorgemeinschaft Fretter lockt in die Schützenhalle. Rund 350 Sängerinnen und Sänger sind mit dabei. Erstmals mehr Frauen dabei

Auf dem Banner über der Bühne wünschte der veranstaltende MGV „1901“ Fretter „Herzlich Willkommen“ und diesen einladenden Worten folgten am Samstag rund 350 Sängerinnen und Sänger zum mittlerweile 67. Fest der Chorgemeinschaft Frettertal in der Schützenhalle. Die Sängerinnen sollte man tatsächlich zuerst nennen, denn der Vorsitzende des MGV Fretter, Gerd Klinkhammer, offenbarte in seiner Eröffnungsrede: „Wenn Sie aufmerksam den Teilnehmerkreis verfolgt haben, sehen Sie ein Novum bei uns: Es gibt erstmalig einen Frauenüberschuss. Wir Männer müssen künftig mehr auf die Emanzipation achten.“

In der Schützenhalle herrschte am Samstagabend reges Treiben. Sängerlied und Sängerfreundschaft konnten ausgiebig gepflegt werden. Der „Sängergruß“ von Paul Cadow, das erste Lied des Veranstalters, war ein wenig auf die Örtlichkeit umgetextet worden und so sangen die 24 Sänger unter der Leitung von Christoph Ohm „Im ganzen Frettertal wird gern im Chor gesungen“.

Und so war es auch. Schlag auf Schlag kündigte Moderator Hans Helmert 14 weitere Chöre aus dem heimischen Sprengel an. Lediglich unterbrochen durch das gemeinsam gesungene deutsche Volkslied: „Kein schöner Land in dieser Zeit“.

Unglaubliche Herausforderungen

Auf den extremen Wandel in der heimischen Chorszene ging Vorsitzender Gerd Klinkhammer in seinen Ausführungen ein. Sein Appell ging an diesem Abend dahin, sich den unglaublichen Herausforderungen mit geeigneten Maßnahmen zu stellen. Klinkhammer selbst betonte, dass er sich sehr viele Gedanken hierzu gemacht habe und wünschte sich für die Zukunft Kraft, Respekt, Vertrauen und Zuversicht. Er spricht von Kraft für neue oder andere Wege, Achtung und Wertschätzung vor anderen Meinungen, Glaube an das Gute und Starke im Menschen sowie Zuversicht mit Blick auf die Zukunft der Chorgemeinschaft Fretter.

Ab 22 Uhr wurde die gute Stimmung durch ein besonderes Angebot erhöht. Happy Hour war angesagt. Alle Spirituosen gab es für nur noch eine Biermarke. Für die passende Musik vor und nach dem Programm sorgte Karl Theo Klein. Das leibliche Wohl lag in den Händen der netten Damen von MGV und Funkengarde Fretter.

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