Funke Mediengruppe

Attendorner Schüler belegen Platz drei bei Medien-Wettbewerb

Sie gehören zu den Besten: Die Klasse 8c des St.-Ursula-Gymnasiums freut sich gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Anna Donadell über den dritten Platz auf Landesebene beim Medienwettbewerb „What’s Funky“.

Sie gehören zu den Besten: Die Klasse 8c des St.-Ursula-Gymnasiums freut sich gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Anna Donadell über den dritten Platz auf Landesebene beim Medienwettbewerb „What’s Funky“.

Foto: Doris Kennemann

Attendorn.   Rund 1200 Schulen haben bei dem Wettbewerb „What’s Funky“ teilgenommen. Unter die ersten Drei schaffte es die 8c des St-Ursula-Gymnasiums.

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Die Klasse 8c des Attendorner St.-Ursula-Gymnasiums hat bei dem Medienwettbewerb „What’s Funky“ einen beachtlichen dritten Platz erreicht. Insgesamt nahmen an diesem Projekt, das von der Funke Mediengruppe im Rahmen des Media-Campuses ausgeschrieben war, rund 1200 Schulen und etwa 30 000 Jugendliche teil. Als Belohnung bekam die Klasse 100 Euro.

Die Aufgabe bestand darin, per What’sApp verschiedene Fragen zu beantworten und Aufträge zu erfüllen. Gefragt wurde etwa danach, was für die Schüler der schönste Platz in ihrer Schule sei. Für Tim sei dies das Forum, für Chiara die Cafeteria, für Francesco die Turnhalle und für Selina ganz einfach der Blick vom heiligen Berg auf die Stadt Attendorn.

Es wird auch politisch

Als Antwort auf die Frage nach Konfliktlösung in der Klasse meinte Helena, dass immer mit beiden Parteien Gespräche stattfinden und niemand ausgeschlossen werde. Auch was die Schüler an Weihnachten als schön und was als nervig empfänden, interessierte die Veranstalter. Linus gefalle die besondere Stimmung an den Feiertagen, während Lena die ständige Wiederholung kitschiger Lieder im Radio störe. Politisch wurde es bei der Frage: „Was würdet ihr als Kanzler oder Kanzlerin von Deutschland verändern?“ In der Klasse, die aus 28 Schülern und zwölf Nationen besteht, herrschte Einigkeit darüber, dass zu einer guten Integration der Flüchtlinge dringend Handlungsbedarf besteht.

Für die knifflige Aufgabe, eine aktuelle Zeitungsnachricht aus der Region in einer nur aus wenigen Emojis bestehende Story wiederzugeben, hatte Ivon den Bericht über einen Feuerwehreinsatz ausgewählt. In einem Kurzvideo über die Vorsätze der Klasse für das Jahr 2018 hieß es schließlich: „Wir möchten unsere Leistungen noch verbessern und unsere Lehrer und Eltern stolz machen. Und natürlich möchten wir auch einen guten Platz bei diesem Wettbewerb erreichen.“ Dieses Ziel haben sie erreicht.

Toller Wettbewerb

Die Art des Wettbewerbs stieß bei den Jugendlichen auf Begeisterung. Helena erlebte besonders die Betreuung durch die Veranstalter wegen der schnellen und freundlichen Beantwortung von Fragen als sehr positiv.

Jan Luca hielt den Wettbewerb für sinnvoll, da man im Alltag immer mit diesen Medien zu tun habe und auch Aufgaben zum Nachdenken gestellt wurden. Weil man keine komplizierten Fragebögen ausfüllen musste, bezeichnete Eric die Handhabung als smart. Für Laura war besonders die Kreativität der ganzen Klasse ein schönes Erlebnis. Und Nils stellte fest, dass offensichtlich schon wenig gemeinsames Engagement zum Erfolg führen kann.

Chaotischer Haufen

„Manchmal können wir schon ein ziemlich chaotischer Haufen und dann auch recht laut sein. Aber wir haben dennoch eine gute Klassengemeinschaft.“ So etwa lautete die Selbst-Charakterisierung der Klasse 8c des St.-Ursula-Gymnasiums.

Klassenlehrerin Anna Donadell ist sichtlich stolz auf ihre selbst ernannte Chaostruppe: „Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass sie sich selbst organisieren und ein gemeinsames Ziel erfolgreich verfolgen können.“

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