Neues Konzept

Ab 11. Dezember brennt auf der Hohen Bracht wieder Licht

Von links: Harald Barocke (Veltins), Pächterin Melanie Schreiner, Kreisdirektor Theo Melcher, Pächter Rüdiger Göke und Manfred Nieder (Veltins) vor der Hohen Bracht. Am 11. Dezember ist Neueröffnung.  

Von links: Harald Barocke (Veltins), Pächterin Melanie Schreiner, Kreisdirektor Theo Melcher, Pächter Rüdiger Göke und Manfred Nieder (Veltins) vor der Hohen Bracht. Am 11. Dezember ist Neueröffnung.  

Foto: Volker Eberts / WP

Hohe Bracht.  Die neuen Pächter des Aussichtsturms in Lennestadt haben ihr Konzept vorgestellt. Im Außenbereich setzen sie konsequent auf Selbstbedienung.

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Am Mittwoch, 11. Dezember, gehen auf der Hohen Bracht die Lichter wieder an. Die neuen Pächter des Aussichtsturms, Melanie Schreiner und Rüdiger Göke, stellten am Mittwoch ihr neues Konzept vor, das eigentlich gar nicht so neu ist. Mit regionaler, sauerländischer und frischer Küche, deren Zutaten aus der Umgebung kommen, wollen sie dem seit einigen Wochen geschlossenen Restaurant neues Leben einhauchen und die Gäste der Hohen Bracht zurück und neue dazu gewinnen.

Selbstbedienung auf der Terrasse

Die wesentlichste Änderung wird es im Außenbereich geben. Hier setzen die neuen Pächter auf ein Selbstbedienungskonzept. „Aufgrund der Größe ist das hier optimal“, so Melanie Schreiner. An einer fest installierten Außentheke können Gäste sich dann auf einem Tablett Getränke, Snacks, Kaffee und Kuchen, Eis etc. selber holen und an einer Kasse direkt bezahlen. Nur so sei es möglich, viele Besucher außen zu versorgen, ist Rüdiger Göke überzeugt.

Profis aus Ostwestfalen

Beide neuen Pächter sind Profis und schon lange im Gastronomiegeschäft tätig. Rüdiger Göke (51), gebürtig aus Ostwestfalen, ist gelernter Koch und Hotel-Betriebswirt, baute ein Catering-Unternehmen auf und eröffnete 2006 das Airport-Hotel am Flughafen Paderborn-Lippstadt, das er anfangs selber führte und wo er heute geschäftsführender Gesellschafter ist. Melanie Schreiner (30) stammt ebenfalls aus Ostwestfalen, absolvierte eine Ausbildung in der Systemgastronomie ausgebildet und studierte später Internationales Tourismusmanagement. Beide arbeiten seit mehreren Jahren zusammen, sind aber keine Paar. Sie sind gleichberechtigte Geschäftsführer und Gesellschafter der neuen GmbH, die die Hohe Bracht nun für zehn Jahre gepachtet hat. Rüdiger Göke: „Wir wollten eine langfristige Verpachtung.“ Alles andere mache keinen Sinn, wenn man bestimmte Strukturen aufbauen wolle.

Ab 11.30 Uhr geöffnet

Künftig soll die Hohe Bracht - den Namen 588 gibt es nicht mehr - ab 11.30 Uhr geöffnet sein, bis März ist Montag und Dienstag Ruhetag. Alle Zielgruppen, von der Wandergruppe über den Skifahrer bis zum Restaurant-Gast sind willkommen. Sonntags soll es ab 9 Uhr ein Frühstücksbuffet geben. Auch für Familienfeiern, Tagungen, Vereine, Hochzeiten etc. steht die Tür weit offen. Die neuen Pächter wollen an den üblichen Frequenztagen wie 1. Mai, Vatertag, etc. eigene Veranstaltungen, zum Teil mit Live-Musik anbieten, aber auch mit anderen Veranstaltern zusammen arbeiten. Melanie Schreiner: „Wir stecken da schon voller Ideen.“

Fünf Festangestellte und Teilzeitkräfte

Das Team des Gastronomie soll aus fünf bis sechs Festangestellten bestehen, dazu Teilzeitkräfte nach Bedarf. Dass sie nicht genug Service-Kräfte finden wie ihr Vorgänger, das glauben beide nicht. „Wir werden eine gute Bezahlung und ein gutes Betriebsklima bieten“, verspricht Melanie Schreiner. Interessierte können sich über die Homepage der Hohen Bracht, die in ein paar Tagen online gehen wird, melden.

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