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Heimatkalender für das Klever Land: Tradition ganz zeitgemäß

Sie stellen den Kalender für das Kleverland 2020 vor: Landrat Spreen, Wiltrud Schnütgen, Bert Thissen, Hans-Joachim Koepp (alle drei Redaktion), Jutta Nagels (Mercator-Verlag) und Barbara Mühlenhoff.

Sie stellen den Kalender für das Kleverland 2020 vor: Landrat Spreen, Wiltrud Schnütgen, Bert Thissen, Hans-Joachim Koepp (alle drei Redaktion), Jutta Nagels (Mercator-Verlag) und Barbara Mühlenhoff.

Foto: Anke Gellert-Helpenstein / NRZ

Kleve/Kreis Kleve.  Herausgabe des Heimatkalenders für das Klever Land feiert die 70. Ausgabe. Wie immer vom Kreis Kleve unterstützt. Engagiertes Redaktionsteam.

„Er hatte und hat für den Kreis Kleve Tradition“, freut sich Landrat Wolfgang Spreen, der jetzt die 70. Ausgabe des Kalenders für das Klever Land 2020 vorstellen konnte. „Früher als auch im heutigen Zuschnitt hat er für den Kreis Kleve große Bedeutung, er ist zeitgemäß in Themen und Aufmachung.“ Von vielen wird er alle Jahre wieder sehnlichst erwartet und er ist immer wieder ein gerngesehenes Geschenk für interessierte Kreis Kleve. Kein Wunder, denn schließlich sind es die innigen Beiträge heimatverbundener Autoren die sich der kulturellen und historischen Geschichten annehmen und sie in lesbare Form bringen.

„Der Kalender ist und bleibt wichtig“

Das Vorwort des Kalenders befasst sich mit 70 Jahren Kontinuität des Heimatkalenders. Gern gelesener Kontinuität. Und auch Julia Nagels vom Mercator Verlag (der Kalender erschien im Boss-Verlag in der Mercator-Verlag OHG Duisburg) erklärt bei der Präsentation der neusten Ausgabe: „ Der Kalender ist ein Phänomen. Weniger Leser oder gar Leserschwund haben wir hier nicht. Der Kalender ist und bleibt wichtiger Bestandteil für ganz viele Kreis Klever.“

Barbara Mühlenhoff ist neues Redaktionsmitglied

Der Kreis Kleve unterstützt seit vielen Jahren die Herausgabe des Kalenders für das Klever Land ebenso, wie den Geldrischen Heimatkalender mit einer entsprechenden Finanzspritze. Auch die Sparkasse hat in diesem Jahr den Kalender großzügig unterstützt. Das hat dem Redaktionsteam mit den seit 20 Jahren aktiven Mitgliedern Wilhelm Diedenhofen, Hans-Joachim Koepp, Wiltrud Schnütgen und Bert Thissen eine große Last von den Schultern genommen. Neu im Redaktionsteam ist übrigens das Küken im Team, Barbara Mühlenhoff. Letztere widmet sich in ihrem Beitrag der Kalkarer Familie Neuhaus, deren Verwandte zeitweise in Russland lebten. „Sie pflegten einen regen Briefwechsel – heute würde man wohl sagen: Whats-App-Kontakt“, berichtet Mühlenhoff, die viel Freude an der Mitgestaltung des Kalenders hatte und es gerne noch „jahrelang“ weiter machen möchte.

Wiltrud Schnütgen eröffnet den Kalender mit einer Geschichte über die Gebrüder Limburg und ihren Onkel Johan Maelwal. Die niederländische Malerfamilie aus dem Mittelalter soll Vorfahren in Kleve gehabt haben. Ein weitere Beitrag von Hans-Joachim Koepp befasst sich mit den Pfälzern vom Asperberg, die vor 250 Jahren dort ansiedelten. Und er widmet sich der Geschichte der Boxteler Bahn. Den großformatigen Fotos seiner Frau gehören gleich mehrere Innenseiten des Kalenders unter dem Motto: „Wasser am Niederrhein“.

Norbert Kohnen schreibt über das PAN Kunstforum

Wilhelm Diedenhofen widmet sich einem Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert mit dem Portrait der Anna von Kleve. Der ehemalige Emmericher NRZ-Redaktionsleiter Norbert Kohnen beschreibt eine neue Abteilung im Emmericher PAN Kunstforum: der jüdische Kulturraum, um nur ein paar Autorenbeispiele von vielen zu nennen. Last not least Bert Thissen, der sich für die Chronik des Klever Landes und die Bibliografie zur Klevischen Landeskunde verantwortlich zeichnet.

Info: Der Kalender hat 208 Seiten und ist ab sofort im Handel erhältlich. Kosten: 14,90 Euro. ISBN 978-3-946895-29-9.

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