Schleuse

Online-Petition zur Schleuse in Kleve-Brienen

Die Schleuse in Brienen ist die älteste Schleuse in Deutschland.

Die Schleuse in Brienen ist die älteste Schleuse in Deutschland.

Foto: NRZ

Brienen.  Initiator Ralf Borgmann aus Kranenburg gründete sie und sammelte bisher 2300 Unterschriften.

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Die Schleuse des Spoykanal in Brienen soll bekanntlich dem neu zu gestaltenden Deich weichen. Dass die Schleuse, die zuerst unter Moritz von Nassau zu Beginn des 15. Jahrhunderts erbaut wurde, vielen Bürgerinnen und Bürgern ans Herz gewachsen ist, trägt zur stark anwachsenden Stimmabgabe in der Online-Petition bei.

Initiator dieser ist Ralf Borgmann. Der gebürtige Nimweger, der mit Zwischenstationen in Goch, Bayern und Kleve heute in Schottheide bei Kranenburg wohnt, hörte vom Vorhaben. „Da ich den Spoykanal und die Schleuse seit Jahrzehnten kenne, mich schon früher während der Jugendzeit mit ihr und der sich rundherum befindlichen Natur auseinander setzte, war es mir ein Anliegen, mich für den Erhalt dieses Baudenkmals einzusetzen“, so der Rentner.

Touristische Nutzung durch Sportboote und kleinere Ausflugsschiffe

Zudem sei es auch ein Anliegen der Stadt Kleve, diese Schleuse zu erhalten. Alleine in der touristischen Nutzung durch Sportboote und kleinere Ausflugsschiffe würde sich der Erhalt der Schleuse als lohnenswert erweisen, hieß es. Dass viele Bürgerinnen und Bürger aus Kleve und Umgebung so denken, zeigt die Online-Petition und Facebookseite „Rettet die Schleuse in Brienen, erbaut 1656 bis 1688“. Die Seite verzeichnet mittlerweile über 1750 Mitglieder und bei der Online-Petition unterschrieben seit der Einrichtung der Petition Ende September bisher über 2300 Bürger.

Auf dem gleichen Weg sind auch die Betreiber des Restaurant „Zum Johanna Sebus Denkmal“, unmittelbar an der Schleuse gelegen. Melanie Zemke hat seit geraumer Zeit dort Listen ausliegen, in die sich Gäste eintragen können um die Petition damit zusätzlich zu unterstützen. „Über 100 Gäste haben sich hier bei mir schon eingetragen“, so Melanie Zemke. Bei so viel Zuspruch ist es für Ralf Borgmann klar, sich weiterhin vehement für den Erhalt und ein neues touristisches Konzept für Schleuse und Kanal einzusetzen.

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