Coronakrise

Musiker wollen in Kleve Mut machen mit einem Musik-Projekt

Das Culucu in Kleve-Rindern, der Verein "Blues in Zyfflich e.V." und Musiker verschiedener Kreis Klever Bands haben sich als "Niederrhein - connected" zusammen getan, um den Song "Stop waiting for tomorrow" zu produzieren.

Das Culucu in Kleve-Rindern, der Verein "Blues in Zyfflich e.V." und Musiker verschiedener Kreis Klever Bands haben sich als "Niederrhein - connected" zusammen getan, um den Song "Stop waiting for tomorrow" zu produzieren.

Foto: Niederrhein - connected

Kreis Kleve.  „Niederrhein – connected”: Stop waiting for tomorrow, heißt das Stück, das Musiker aus sechs verschiedenen Bands aufgenommen haben.

Was tun, wenn ein winzig kleiner Mikroorganismus sämtliche Pläne, Träume und Erwartungen von Künstlern, Musikern und Konzertveranstaltern über den Haufen wirft? Wenn große Festivals wie das überregional bekannte Blues- und Woodstock-Festival in Zyfflich nicht stattfinden können? Wenn der Szenetreffpunkt für aufstrebende Bands und Musikbegeisterte aller Altersklassen – das Culucu in Kleve-Rindern – von heute auf morgen bis auf Weiteres seine Türen geschlossen halten muss? Und wenn Rockmusiker ihrer Leidenschaft – dem gemeinsamen Abrocken im Proberaum oder vor ihren Fans – nicht mehr nachgehen dürfen? „Nun ja… Es wird getan, was ein Virusbefall erfordert: wir formatieren die Festplatte, drücken den Reset-Knopf und starten durch – und zwar jetzt: Stop waiting for tomorrow.“ Das ist in etwa das, was sich Jeannette van Olst (Vorsitzende des Vereins „Blues in Zyfflich e.V“), Sander Stoel vom Culucu in Rindern und Henning Woitge von Ted´s Basement Connection gedacht haben, als letzterer mit der Idee daherkam, gemeinsam einen Song zu produzieren, der gleichermaßen Aufbruchstimmung vermitteln und als kleiner Ersatz für die ausgefallenen Live-Musikveranstaltungen dienen sollte.

Musiker aus sechs verschiedenen regionalen Bands

Jeannette und Sander jedenfalls waren sofort Feuer und Flamme, genauso wie acht weitere Musiker aus sechs verschiedenen regionalen Bands, aus Bedburg-Hau, Emmerich, Goch, Kleve und aus Kranenburg. Heraus gekommen ist ein Gemeinschaftsprojekt, das pure Lebensfreude, viel Spaß an der Musik und eine ganz wesentliche Erkenntnis aus der Corona-Krise nach draußen transportiert. Einer nach dem anderen trafen die Musiker und Sänger/innen im privaten Tonstudio bei Henning Woitge ein – natürlich unter Beachtung der geltenden Abstandsbeschränkungen und der Personenzahl – und nahmen ihren Part der Produktion auf. Im Anschluss erfolgte jeweils ein Videoshooting in trauter Zweisamkeit. Am Ende entstand „Stop waiting for tomorrow“ – eine Poprocknummer, die allen Beteiligten eine Menge Spaß bereitet hat. Zu bewundern ist das Ergebnis auf YouTube, Facebook und auf allen bekannten Streaming-Diensten.

Beteiligte Musiker bei „Niederrhein - connected“ sind: Alexander Betz, Jeroen Blok, Joachim Disko Thomas Hueter, Sander Stoel, Eddy van Gelder, Jeannette van Olst, Ann-Lea, Uschi und Tamara Woitge, Henning Woitge.

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