Spielplatz Eichenwinkel

Klever Ratsmitglieder seien übel beschimpft worden

Die Anwohner des Spielplatzes Eichenwinkel sind gegen eine Verlegung der Spielgeräte. Die Stadt möchte vor der Kirche einen größeren Spielplatz errichten.

Die Anwohner des Spielplatzes Eichenwinkel sind gegen eine Verlegung der Spielgeräte. Die Stadt möchte vor der Kirche einen größeren Spielplatz errichten.

Foto: Andreas Gebbink / nRZ

Kleve-Reichswalde.  Die Diskussion über den Spielplatzentwicklung in Reichswalde sei aus dem Ruder gelaufen. Politik wehrt sich gegen Anfeindungen.

Mitglieder des Klever Stadtrates geben an, dass sie im Zusammenhang mit der Verlegung eines Spielplatzes am Eichenwinkel von Bürger aus Reichswalde übel beschimpft worden seien. Michael Kumbrink (SPD) berichtete im Hauptausschuss, dass einige Bürger in schriftlicher Form ausfällig geworden seien und über die Stränge geschlagen hätten. Persönlich sei man nicht angesprochen worden.

Anwohner wollen keine Verlegung des Spielplatzes

Wie die NRZ berichtete, denkt die Verwaltung darüber nach, den kleinen Spielplatz am Eichenwinkel aufzugeben, um vor der Kirche am Pastoratsweg einen neuen, größeren Spielplatz anzulegen. Dies stieß bei den Anwohnern auf massiven Widerstand. Wolfgang Gebing (CDU) sprang in der Hauptausschusssitzung den SPD-Kollegen zur Seite: „Die Sozialdemokraten wurden übel beschimpft. Es gibt unhaltbare Verschwörungstheorien und ich verwahre mich gegen solche Bösartigkeiten.“ Kämmerer Willibrord Haas stellte klar, dass die Entscheidung über die Spielplätze von den Gremien der Stadt Kleve getroffen werden.

Auch Sonja Northing sagte, dass der Kämmerer Willibrord Haas in Leserbriefen (auch in der NRZ) zu Unrecht attackiert worden sei. Petra Tekath (SPD) ergänzte: „Die Beschuldigungen gegenüber den Kämmerer waren falsch.“

Daniel Rütter (FDP) wünscht wieder eine sachliche Diskussion. Wenn der Spielplatz am Pastoratsweg vergrößert wird, dann sollte er auch wirklich ein Gewinn für die Stadt Kleve sein. Wolfgang Gebing regte die Schaffung eines Mehrgenerationenplatzes an oder ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität.

Erst soll ein Konzept für die neue Spielfläche vorliegen

Die Grünen-Fraktionschefin Hedwig Meyer-Wilmes möchte die Bürgerbeteiligung sicherstellen und den Spielplatz am Eichenwinkel erst dann entwidmen, wenn ein Konzept für den neuen Spielplatz am Pastoratsweg vorliegt.

Nächste Woche Mittwoch, 26. Juni, wird der Rat entscheiden. Der Hauptausschuss einigte sich darauf, dass ein Konzept für den Spielplatz Pastoratsweg erstellt wird und hier auch die Hilfe von externen Büros eingeholt werden kann. Erst danach wird der Eichenwinkel entwidmet.

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