Freizeit

Kalkarer mit auf Ome Joops Tour in den Niederlanden

Kalkarer Jugendliche fahren mit auf "Ome Joop Tour". Im Bild Peter Holderberg (Streetworker - Sozialarbeiter der Stadt Kalkar) Er betreut das Kalkarer Radfahrerteam. Günter Pageler  (Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kalkar), Marcel Legerstee (Sohn des Gründers (Ome) Joop Legerstee und Organisator der Tour), Leon Westerhof (Projektmanager der Messe Kalkar), Han Groot Obbink (Geschäftsführer Wunderland Kalkar und Messe Kalkar) und die Teilnehmer*innen des Kalkarer Radfahrerteams.

Kalkarer Jugendliche fahren mit auf "Ome Joop Tour". Im Bild Peter Holderberg (Streetworker - Sozialarbeiter der Stadt Kalkar) Er betreut das Kalkarer Radfahrerteam. Günter Pageler  (Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kalkar), Marcel Legerstee (Sohn des Gründers (Ome) Joop Legerstee und Organisator der Tour), Leon Westerhof (Projektmanager der Messe Kalkar), Han Groot Obbink (Geschäftsführer Wunderland Kalkar und Messe Kalkar) und die Teilnehmer*innen des Kalkarer Radfahrerteams.

Foto: Carolin Semelka / Wunderland Kalkar

Kalkar / Niederlande.  Ein junges Team aus Deutschland ist erstmals mit den 150 niederländischen Radfahrern unterwegs zum „Kinderfest auf Rädern“.

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Seit 69 Jahren ist die riesige Fahrradtour mit 150 Kindern und Jugendlichen und 80 Begleitern in den Niederlanden eine Tradition. Erstmals radeln nun auch Jugendliche aus Kalkar mit. Denn unterwegs machen die Teilnehmer in den zehn Tagen immer wieder Station an Ausflugszielen, so auch am Wunderland in Kalkar. Da bot es sich an, die deutschen Freunde zum Mitmachen einzuladen. „Ome Joop´s Tour“ heißt das Ganze.

500 Kilometer langer Radweg

Acht Kalkarer, fünf Jungs und drei Mädchen, gehen ab 21. bis 31. Juli auf die Piste. Begleitet werden sie vom Kalkarer Streetworker Peter Holderberg, der ohnehin jedes Jahr mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen eine mehrtägigen Fahrradtour unternimmt, sowie einer Pädagogik-Studentin. Diesmal also reiht sich erstmals das deutsche Team bei den 150 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 14 Jahren aus den Niederlanden ein, von verkehrssichernder Polizei und Fahrrad-Werkstattwagen begleitet.

Erkennungsmerkmal rotes T-Shirt

Der 500 Kilometer lange Weg führt über Arnhem (Papendal), Zutphen, Apeldoorn, Harderwijk, Barneveld, Tiel, Loon op Zand, Sint Anthonis dann am Dienstag, den 30. Juli, auf ihrer letzten Etappe in die schöne Hansestadt Kalkar.

Die „Mini-Tour de France“-Teilnehmer freuen sich sehr über die enge Zusammenarbeit der Stadt Kalkar, des Wunderland Kalkar und der Messe Kalkar, die das Team gemeinsam sponsern. Erkennungsmerkmal der Jungen und Mädchen ist ein rotes T-Shirt mit Stadtwappen und Logos der Unterstützer. Sie reihen sich somit perfekt in den farbenfrohen Lindwurm ein, denn auch alle anderen Kindergruppen tragen ihr persönliches Renntrikot. Gegen zirka 16 Uhr werden die Ome Joop´s- Teilnehmer auf dem historischen Marktplatz eintreffen, gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Günter Pageler. Er begleitet die Truppe bereits ab der Grenze in Siebengewald mit dem Rad bis nach Kalkar und hält dort eine herzliche Begrüßungsrede. Die Veranstalter hoffen, dass bei der Einfahrt in Kalkar auch einige Bewohner aus Fenstern und vom Straßenrand winken.

Animation, Barbecue, Kinderdisco, Besuch in Kernie´s Familienpark und Übernachtung in der Sporthalle warten dann im Anschluss im Wunderland. Hier dürfen die Kids herumtollen.

Gemeinschaftsgefühl erleben

Am Mittwochmorgen geht für das sogenannte „Kinderfest auf Rädern“ ab 9.30 Uhr frisch gestärkt und verabschiedet durch Geschäftsführer Han Groot Obbink auf zum Endspurt. Nach einem kurzen Lunch im Luftkurort Elten ist die „Sporthal Falkenhuisen“ in Arnheim / NL das Ziel, wo die Tour ihr diesjähriges Ende findet.

Im Vordergrund steht bei der zehntägigen Tour, Spaß zu haben, Gemeinschaftsgefühl zu erleben, Sportlichkeit. Es gibt Tagespreise, aber nicht für Schnelligkeit, sondern fürs Einander-Helfen, positives Verhalten untereinander und Spontaneität. Auch Verkehrsregeln und „Normen und Werte haben eine hohe Bedeutung“, so die Veranstalter.

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