Landgericht Kleve

Gerichtsverhandlung wegen des toten Filmhuhns „Sieglinde“

Huhn ist nicht gleich Huhn. Ein Filmhuhn spielt dem Besitzer auch viel Geld ein. Hier ein Archiv-Bild, welches nichts mit der aktuellen Berichterstattung zu tun hat.

Huhn ist nicht gleich Huhn. Ein Filmhuhn spielt dem Besitzer auch viel Geld ein. Hier ein Archiv-Bild, welches nichts mit der aktuellen Berichterstattung zu tun hat.

Foto: Anke Gellert-Helpenstein / nRZ

Kleve.  Im Juni 2017 soll ein Hund ein Filmhuhn in Weeze gejagt und getötet haben. Jetzt fordert die Besitzerin des Huhns 4000 Euro Schadensersatz.

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Eine kuriose Gerichtsverhandlung über ein Filmhund steht jetzt am Freitag um 10.15 Uhr vor dem Landgericht in Kleve an. Es geht um eine Schadensersatzforderung in Höhe von 4000 Euro. Am 4. Juni 2017 hatte ein Hund während eines Spaziergangs in Weeze ein Huhn gejagt und getötet. Bei dem Huhn soll es sich um ein speziell für Fernsehproduktionen ausgebildetes Huhn gehandelt haben. Das Huhn „Sieglinde“ soll an Produktionen wie Wendy I, Drei Schwestern, Stern TV und Terra X mitgewirkt haben.

Am 4. Dezember hatte das Amtsgericht Geldern (Az. 17 C 148/18) der Klägerin lediglich einen Teilbetrag von rund 300 Euro zugesprochen. Gegen dieses Urteil hat die Klägerin Berufung eingelegt. Die Parteien sind anwaltlich vertreten.

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