Mobilität

Emmerich und Kleve planen Aufbau eines Car-Sharing-Systems

Kleve, Emmerich und die Sparkasse Rhein-Maas arbeiten an einem Mietsystem für Elektroautos. Unser Bild zeigt einen Schnellladepark für Elektroautos in Duisburg-Hamborn.

Kleve, Emmerich und die Sparkasse Rhein-Maas arbeiten an einem Mietsystem für Elektroautos. Unser Bild zeigt einen Schnellladepark für Elektroautos in Duisburg-Hamborn.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Kreis Kleve.  Der Fuhrpark der Kommunen soll auch von Bürgern genutzt werden können. Die ersten Gespräche laufen. Startschuss soll im nächsten Jahr erfolgen.

Die Städte Kleve und Emmerich erarbeiten gemeinsam mit der Sparkasse Rhein-Maas ein Konzept zum Aufbau eines E-Car-Sharing-Systems. Nach NRZ-Informationen hat es ein erstes Treffen gegeben, und in weiteren Gesprächen sollen Details wie zum Beispiel Software- oder Abrechnungssysteme und Aufladepunkte besprochen werden. Ziel ist es, im nächsten Jahr mehrere Elektroautos, die von den Kommunen und der Sparkasse genutzt werden, auch den Bürgern zur frei Verfügung zu stellen. Dies könne dann am Wochenende, an Feiertagen oder in den Abendstunden der Fall sein. „Wir sehen dies als einen Einstieg in die richtige Richtung“, sagte Emmerichs Stadtwerke-Geschäftsführer Udo Jessner der NRZ.

Fuhrpark soll frei genutzt werden

Der Fuhrpark der Kommunen soll nach und nach auf Elektroautos umgestellt werden. Die Emmericher Stadtwerke nutzen bereits drei E-Autos. „Im Ergebnis soll sich das Projekt selbst tragen“, sagte Jessner. Zu Beginn werde man sicherlich finanziell einen Zuschuss geben müssen. Die Sparkassen könnten hier als Finanzdienstleister eine Rolle spielen. Die Banker seien es auch gewesen, die die Anregung für das Projekt gegeben hätten.

Bislang gebe es in Deutschland sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Thema Car-Sharing. In Süddeutschland funktioniere das oft gut, in Norddeutschland seien die Bürger offenbar zurückhaltender, so Jessner. Mit einer Umsetzung noch in diesem Jahr rechnet er nicht, dafür gebe es noch zu viele Punkte zu klären: „Wir wollen das Ganze ja auch auf breite Füße stellen.“

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