Kreismusikschule

Die Kreismusikschule feiert 50-jähriges Bestehen

Sie stellten das Programm der Kreismusikschule vor: Musikschulleiter Thomas Dieckmann, Dirigenten Ana Carolina Dulcé de Thimm und Johannes Hombergen.

Sie stellten das Programm der Kreismusikschule vor: Musikschulleiter Thomas Dieckmann, Dirigenten Ana Carolina Dulcé de Thimm und Johannes Hombergen.

Foto: Andreas Daams

Kleve/Geldern.  Das Sinfonie-Orchester der Kreismusikschule fährt am letzten Juni-Wochenende in Kleve und Geldern groß auf.

Mit zwei großen Sinfoniekonzerten feiert die Kreismusikschule (KMS) in Kleve und Geldern ihr 50-jähriges Bestehen. Der Clou: Zu den gut 60 jungen Mitwirkenden gesellen sich etwa 30 ehemalige Musikschüler. Die Musikschulen haben im letzten Herbst etliche Ehemalige angeschrieben, ob sie Lust und Zeit hätten. „Die Resonanz war sehr erfreulich“, sagt Musikschulleiter Thomas Dieckmann. Manche haben vor mehr als 30 Jahren mitgespielt, erinnern sich aber immer noch gerne an die Orchesterzeiten.

Eine volle Bühne wird es also geben, am Samstag, 29. Juni, um 18 Uhr in der Stadthalle Kleve und am Sonntag, 30. Juni, um 17 Uhr in der Halle Gelderland. Und ein großes Programm, das hauptsächlich Klassik und Filmmusik beinhaltet. „Einiges haben wir schon beim Festakt in der Stadthalle gespielt“, berichtet Johannes Hombergen, einer der beiden Dirigenten des Sinfonieorchesters. Seine Kollegin Ana Carolina Dulcé de Thimm hat ein Stück aus ihrer Heimat Lateinamerika mitgebracht, einen Danzón des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez. „Das liegt mir gut“, sagt sie.

Beliebte Fernsehmelodien

Munter wird es also zugehen. Die Konzertprogramme in Kleve und Geldern sind, was das Sinfonieorchester angeht, identisch. Allerdings treten in Kleve zu Anfang die jüngeren Musikschüler der KMS Kleve in ihrer Sinfonietta auf und in Geldern das Kinderorchester der KMS Geldern. In Kleve wird Leiter Frederik Geene Stücke von Brahms, Schubert und Scott Joplin dirigieren. In Geldern erklingen unter Leitung von Anne Giepner beliebte Fernseh-Melodien aus Pipi Langstrumpf, der Sesamstraße, Wickie und der Muppets Show.

„Wir schauen immer, welche Stücke wir gerne machen wollen, gehen aber auch auf die Wünsche der Jugendlichen ein“, erklärt Ana Carolina Dulcé de Thimm die Programmgestaltung. Und da scheint sich vor allem die Musik aus Disneys „Die Eiskönigin“ großer Beliebtheit zu erfreuen. Melodien aus diesem Film und aus den inzwischen schon klassischen Star Trek-Weltraumopern dürften für einigen Wiedererkennungswert sorgen.

Der Eintritt ist frei

Die Streicher des Sinfonieorchesters präsentieren sich mit der berühmten Greensleeves-Fantasie von Ralph Vaughan Williams und einem neobarocken Stück von Karl Jenkins. Alle zusammen sind dann zu hören mit dem Festival Prelude von Alfred Reed, eome, Slawischen Tanz von Antonin Dvorak und der Ouvertüre 1812 von Tschaikowski. „Im Foyer zeigen wir jeweils mit Stellwänden eine Ausstellung zur Geschichte und Zukunft der KMS“, sagt Dieckmann. Der Eintritt ist frei.

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