Klimaschutzforderungen

Die Klever AfD fordert mehr Klimaschutz von der Verwaltung

Die Verwaltungsmitarbeiter sollen mehr mit dem Fahrradfahren.

Die Verwaltungsmitarbeiter sollen mehr mit dem Fahrradfahren.

Foto: HoyHo / NRZ

Kleve.  Der Stadtverband fordert von Kleve mehr effektive Maßnahmen. So soll der Fuhrpark der Verwaltung „drastisch reduziert werden“

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Wer A sagt muss auch B sagen! Das fordert die AfD in Kleve, wo seit dem 26. Juni der Klimanotstand herrscht. „Dies erfordert, dass von Seiten der Stadt Maßnahmen gegen den weiteren Anstieg der jährlichen Durchschnittstemperatur unternommen werden. Leider sind bis dato keine effektiven Maßnahmen beschlossen oder umgesetzt worden. Der Stadt Kleve, ihren Mitarbeiter und natürlich auch den politischen Gremien kommt hier eine Vorbildfunktion zu“, so Sprecher Tim Görtz.

Fuhrpark soll „drastisch reduziert“ werden

Die AfD Kleve hat jetzt einen Forderungskatalog zu Sofortmaßnahmen bei der Stadt eingereicht. „Die Stadt Kleve muss handeln und aktiv werden. Klimaschutz darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein“, so Pressesprecher Tim Görtz. Zu den Forderungen zählt: Die Umstellung des gesamten Fuhrparks auf Elektro- (maximal 50kWh Batterie) und oder Hybridfahrzeuge; die Umstellung des ÖNPV auf Elektro- oder Wasserstoffbrennzellenfahrzeuge; die Anzahl der Fahrzeuge des Fuhrparks drastisch zu reduzieren und für innerörtliche Fahrten bis fünf Kilometer E-Bikes zur Verfügung zu stellen. Außerdem wünscht sich die AfD solarbetriebene Ladesäulen.

Bürgermeisterin soll mit Kleinwagen fahren

Der aktuelle Dienstwagen in Form einer hochmotorisierten Limousine mit Verbrennungsmotor der Bürgermeisterin soll nach AfD-Forderungen abgeschafft und durch einen Renault ZOE oder gleichwertigen Kleinwagen mit Elektromotor ersetzt werden. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kleve, die Mitglieder des Rates und aller anderen politischen Gremien sollen außerdem ab sofort auf Flüge innerhalb von Deutschland verzichten und künftig mit Bus und Bahn zu Seminaren, Fortbildungen, Veranstaltungen fahren. Auch Flüge ins Ausland müssten genau geprüft werden.

Neben weiteren Forderungen sollen auch nur noch Bäume in der Stadt Kleve und dem Reichswald angepflanzt werden, die klimawandel-tauglich sind. Der Reichswald soll aufgeforstet werden und auch die abgestorbenen Bäume in der Stadt sollen ersetzt werden.

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