Klimaschutz

Der Kreis Kleve will Klimanotstand nicht ausrufen

Landrat Wolfgang Spreen sieht seinen Kreis bereits auf vielen Feldern des Klimaschutzes aktiv.

Landrat Wolfgang Spreen sieht seinen Kreis bereits auf vielen Feldern des Klimaschutzes aktiv.

Foto: Kreis Kleve

Kleve.   Im Gegensatz zur Stadt Kleve hält der Kreis die Forderung für „rein populistisch“ und „ohne Inhalt“. Der Kreis agiere bereits klimaschonend.

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Der Kreis Kleve diskutiert am Donnerstag, 27. Juni, über die Ausrufung des Klimanotstandes im Kreisausschuss. Dies hatten die Grünen beantragt. Zugleich wurde ein „Masterplan Klimaschutz“ beantragt. Doch im Gegensatz zur Stadt Kleve wird der Kreis vermutlich keinen Klimanotstand ausrufen. Die Verwaltung schreibt dazu, dass der Kreis Kleve bereits auf vielen Feldern aktiv sei und wirksam CO2 einspare. „Die Forderung, einen Klimanotstand auszurufen, ist eine rein populistische, ohne Inhalt, die suggeriert, dass die Thematik bei den Städten und Gemeinden bislang vollkommen verkannt wurde. Dem wird, für den Kreis Kleve, ausdrücklich widersprochen“, so der Landrat in seiner Stellungnahme zum Grünen-Antrag.

Klopapier aus 100 Prozent Altpapier

Vielmehr habe der Kreis bereits vor zehn Jahren seine Verantwortung erkannt und setze auf eine Schonung knapper werdender Ressourcen. So achte man darauf, dass Hygienepapier zu 100 Prozent aus Altpapier besteht. Zahlreiche Gebäude seien bereits energetisch wirksam saniert worden.

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