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Coronavirus im Kreis Kleve: 74-Jährige aus Rees gestorben

Virologe: Italienische Verhältnisse wird es hier nicht geben

Wie sinnvoll ist das Kontaktverbot? Erwarten uns "italienische Verhältnisse"? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer beantwortet Fragen zur Coronakrise.

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Kreis Kleve.  Das Gesundheitsamt im Kreis Kleve meldet 278 Infektionen. Eine dritte Patientin ist gestorben. 23 Menschen befinden sich im Krankenhaus.

  • Die Zahl der Coronavirus im Kreis Kleve steigt jeden Tag – bislang gibt es 278 bestätigte Fälle. Drei Personen sind gestorben. (Stand Donnerstag, 13 Uhr). Wir halten Sie in unserem Überblick auf dem Laufenden.
  • In unserem täglichen E-Mail-Newsletter zum Coronavirus liefern wir jeden Nachmittag eine Übersicht über Nachrichten aus der Region. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.
  • Über die Entwicklung berichten wir auch in unseren kostenlosen Newsletter für Kleve und Emmerich.
  • Unsere Grafik zeigt, welche Kommunen im Kreis besonders vom Virus betroffen sind.
  • Wie sich das Coronavirus in Deutschland ausbreitet, zeigt unsere interaktive Karte.

Das Coronavirus breitet sich weiter aus – auch im Kreis Kleve. In diesem Newsblog informieren wir Sie über die aktuelle Entwicklung in Kleve, Emmerich, Goch, Rees, Kalkar und dem Umland: Gibt es neue Fälle? Wie reagieren Behörden? Was bedeutet das für das öffentliche Leben?

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Coronavirus im Kreis Kleve: Die Entwicklungen am 2. April

19.15 Uhr: Wer in Zeiten von Corona einkaufen geht, sieht sich in Supermärkten oft mit Vorsorgemaßnahmen konfrontiert – die nicht immer gut funktionieren.

18.30 Uhr: Die Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreisgebiet haben bereits am ersten Tag 187 Anträge für das Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve gestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. 22 Anträge wurden dieser zufolge innerhalb von 24 Stunden positiv beschieden und die Soforthilfen in einer Größenordnung von insgesamt 91.880 Euro überwiesen. „Die Anträge kamen beispielsweise aus dem Friseurhandwerk, von Reisebüros oder aus dem Bereich Gastronomie“, erläutert Landrat Wolfgang Spreen.

17 Uhr: Auch in den Niederlanden werden täglich mehr Infizierte mit dem Coronavirus gemeldet. Unsere Übersicht zeigt die Zahl der Krankenhausaufenthalte - auch in der Grenzregion zum Kreis Kleve.

14.55 Uhr: Im Kreis Kleve gibt es aktuell 278 bestätigte Corona-Infektionen. Eine dritte Person, eine 74-jährige Frau aus Rees, die an Vorerkrankungen litt, ist verstorben. Das schreibt der Kreis in einer Pressemitteilung am Donnerstag. Von den 278 bestätigten Fällen gelten demnach 100 Personen als genesen, 23 befinden sich im Krankenhaus, drei Meldungen sind aktuell noch offen. Am Mittwoch lagen 260 Fälle vor.

13.15 Uhr: Ändert sich durch die Coronakrise auch das Beuteschema der Einbrecher? Die Klever Polizei schickte einen ungewöhnlichen Einsatzbericht.

11.01 Uhr: In den Kindertagesstätten in den Städten und Gemeinden ist während der Coronakrise eine Notbetreuung organisiert. In Goch und Kleve läuft das gut.

9.32 Uhr: 50 bis 60 Prozent der Patienten brechen den Physiotherapie-Praxen durch die Corona-Pandemie weg. Physiotherapeuten dürfen weiterarbeiten – mit ärztlicher Verordnung und Schutzmaßnahmen. So kämpfen Praxen in Rees und Emmerich gegen die Krise an.

09.01 Uhr: Die Hochschule Rhein-Waal hat binnen einer Woche einsatzfähige Visiere zum Schutz von medizinischem Personal in der Corona-Krise entwickelt. Nachdem die Gesichtsschutze vom Fachpersonal des Kamp-Lintforter St. Bernhard-Hospitals bereits getestet und für gut befunden wurden, sollen die Visiere nun in großen Stückzahlen zunächst für medizinische und pflegerische Einrichtungen im Kreis Wesel und im Kreis Kleve produziert werden.

08.04 Uhr: Das Coronavirus trifft die Wirtschaft hart – und damit auch die Steuereinnahmen der Kommunen. Wir haben nachgefragt, wie die Situation in Emmerich und Rees aussieht.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Entwicklungen am 1. April

19.20 Uhr: Eine finanzielle Soforthilfe startet der Kreis Kleve in einem eigenen Corona-Förderprogramm für gewerbliche Kleinunternehmen und Angehörige Freier Berufe. So möchte der Kreis Kleve die von der Corona-Krise Geschädigten unterstützen.

17.25 Uhr: An diesem Donnerstag (2. April) startet das Corona Drive-in in Weeze als mobile Probeentnahmestelle für die Coronavirus-Tests. Das teilte der Kreis Kleve am Nachmittag mit.

16.40 Uhr: Dem Gesundheitsamt liegen derzeit 260 bestätigte Corona-Fälle vor, wie es in einer Pressemitteilung vom Kreis am Mittwoch heißt. Davon seien 98 Personen inzwischen genesen, 22 Personen werden im Krankenhaus behandelt. 23 Meldungen sind derzeit noch offen. Am Dienstag waren 250 Fälle gemeldet worden. Wie sich die Fälle auf die Kommunen im Kreis Kleve verteilen, zeigt unsere Karte.

15.20 Uhr: Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve öffnen wieder den Wertstoffhof nach vorheriger Terminabsprache. Das geht aus einer Mitteilung am Mittwoch hervor. Ab Montag, 6. April, ist eine Anlieferung von Abfall aus Privathaushalten in Kleve und Kranenburg nach vorheriger Terminabsprache von montags bis samstags in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr und montags bis freitags in der Zeit von 13.30 Uhr bis 16 Uhr möglich. Dies gilt vorerst bis einschließlich 18. April. Unter der Telefonnummer 02821/8994-00 können Termine vereinbart werden, online ist das derzeit nicht möglich.

14 Uhr: Mitarbeiter der Firma Brother produzieren Behelfsmasken für einen guten Zweck.Kostenlos gehen diese an soziale Einrichtungen wie die Caritas.

13.15 Uhr: Wolfgang Spreen, Landrat im Kreis Kleve, hat sich zusammen mit den Landräten Manfred Müller aus Paderborn, Dr. Klaus Effing vom Kreis Steinfurt sowie den Oberbürgermeistern der Städte Dortmund und Münster, Ullrich Sierau und Markus Lewe in einem Brief an den Ministerpräsidenten Armin Laschet gewandt - ihnen geht es um die vier regionalen Flughäfen Paderborn/Lippstadt, Münster/Osnabrück, Niederrhein (Weeze) und Dortmund. Das geht aus einer Mitteilung hervor. „Ohne eine finanzielle Unterstützung werden die Flughäfen diese Krise nicht überstehen“, appellieren die fünf Gesellschafter, auch stellvertretend für weitere kommunale Mitgesellschafter. Hintergrund ist, dass die Gesetzentwürfe der Landesregierung für ein Nachtragshaushaltsgesetz 2020 sowie das NRW-Rettungsschirmgesetz für die Wirtschaft derzeit keine Unterstützung kommunaler Unternehmen vorsehen, heißt es.

12.30 Uhr: Ab Samstag, 4. April, hat die Fieberambulanz im Zelt vor dem St. Antonius-Hospital in Kleve Öffnungszeiten bis 20 Uhr.

12 Uhr: Trotz Coronakrise haben die Tierärzte Kerstin van Dillen und Florian Koston ihre Praxis in Emmerich neu eröffnet. Das sind die neuen Tierärzte.

10.30 Uhr: Die Klever Digital-Agentur Necono bietet ein einfaches Online-Shopsystem für die lokale Gastronomie an – optimiert für Corona-Zeiten.

8.30 Uhr: Die Weseler Firma Knorth hat dem Willibrord-Spital in Emmerich 175 Kilogramm Obst fürs Personal gestiftet. Eine schöne Geste.

8 Uhr: An diesem Mittwoch startet das Corona Drive-in in Emmerich als mobile Probeentnahmestelle für die Coronavirus-Tests -hier gibt es nochmal die Infos zum Prozedere.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Entwicklungen am 31. März

19.45 Uhr: Kinder malen Regenbögen-Bilder gegen die Corona-Krise. Wir haben einige der schönsten Fotos aus der Region gesammelt. Die Vorlage gibt’s außerdem zum Download.

17.45 Uhr: In der Corona-Krise versuchen die Kommunen im Kreis Kleve, politisch handlungsfähig zu bleiben. So verändert die Corona-Krise die Ratsarbeit.

15.45 Uhr: Dem Gesundheitsamt liegen derzeit 247 bestätigte Corona-Fälle vor, wie es in einer Pressemitteilung vom Kreis am Dienstag heißt. Davon seien 87 Personen inzwischen genesen, 20 Personen werden im Krankenhaus behandelt. 20 Meldungen sind derzeit noch offen. Am Montag waren 237 Fälle gemeldet worden. Wie sich die Fälle auf die Kommunen im Kreis Kleve verteilen, zeigt unsere Karte.

Das Kreis-Gesundheitsamt weist nach wie vor darauf hin, dass „diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.“

15.34 Uhr: Corona: Viele Läden in den Niederlanden sind offen, während zunehmend Ferienunterkünfte und Attraktionen dichtmachen. Sind Reisen in das Nachbarland noch ratsam? Und was ist mit Tagesausflügen? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten recherchiert.

15.25 Uhr: In Bewegung bleiben trotz Kontaktverbot: Übungsleiterin Karin Viertel vom Haus der Familie in Emmerich bietet mit der „Aktivierung der Woche“ im Internet besondere Bewegungsübungen für Zuhause an. Da zur Zeit keine Kurse im Haus der Familie stattfinden dürfen, können alle Interessierten die Aktivierung der Woche auf der Homepage des Haus der Familie unter www.hdf-emmerich.de abrufen.

13.45 Uhr: Nach Rees bekommt nun auch Emmerich ein Drive-In-Testzentrum. Am Mittwoch startet die mobile Probeentnahmestelle für die Testung auf das Corona-Virus. Die Kassenärztliche Vereinigung hat kreisweit Ärzte um Unterstützung und ihren Einsatz nach Einsatzplan vor Ort im Drive-in gebeten, damit die Patienten, die möglicherweise mit dem Corona-Virus infiziert sind, direkt in ihrem Auto getestet werden können. So läuft das Prozedere ab.

11.30 Uhr: Grenzüberschreitende Hilfe: Das Karl-Leisner-Klinikum nimmt einige Intensivpatienten aus Nimwegen auf. Corona-Infizierte sind nicht darunter.

09.11 Uhr: Das Coronavirus trifft auch den Sport hart, viele Veranstaltungen werden abgesagt, die Saison steht still. Wie sieht momentan die Lage bei den vielen Lauf- und Triathlonveranstaltungen im Kreis Kleve aus? Die Redaktion gibt ein Überblick:

08.34 Uhr: Die Klever Digital-Agentur Necono bietet ein einfaches Online-Shopsystem für die lokale Gastronomie an – optimiert für Corona-Zeiten. Außerdem zeigt unser Artikel, wo man jetzt noch im Kreis Kleve bei Imbissen und Eisdielen bestellen und abholen kann.

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