Umwelt

„Wir wollen ein grünes MGI“

In diesem Innenhof will der Projektkurs gerne einen Schulgarten errichten.

In diesem Innenhof will der Projektkurs gerne einen Schulgarten errichten.

Foto: maximilian karacic

Iserlohn.  Biologie-Projektkurs möchte mit neuen Schulgärten ein Zeichen für Klimaschutz setzen

Noch ist es hier trist und leblos. Lediglich das Unkraut macht sich breit, ansonsten keine Büsche, keine Blumen. Die Innenhöfe des Märkischen Gymnasiums sehen karg aus. Braun und grau dominieren. Noch – denn der Biologie-Projektkurs der Q2 möchte das ändern, möchte ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen – und aus grau grün machen.

Zwei Schulgärten sollen am MGI entstehen, mit Hochbeeten, Pflanzen und Insektenhotels. „Wir wollen ein grünes MGI“, sagt Tabea. Zum einen, um die Innenhöfe deutlich schöner zu gestalten, zum anderen, um so einen kleinen aber entscheidenden Beitrag in Sachen Umweltschutz zu leisten. Deshalb setzen die Schülerinnen und Schüler ganz gezielt auf insektenfreundliche Pflanzen und Insektenhotels. „Wir möchten etwas schaffen, das später auch genutzt wird, das nachhaltig ist“, sagt Tobias.

Dass die MGI-Schüler von „wollen“ und „möchten“ sprechen, liegt daran, dass sich das Projekt bislang noch in der Planungsphase befindet. Die Innenhöfe wurden bereits ausgemessen, die mögliche Bepflanzung genau durchgesprochen und alles kalkuliert. Nun läuft der zweite Schritt: die Finanzierung. „Am Tag der offenen Tür und in den Pausen haben wir Spenden gesammelt und über das Projekt informiert“, sagt Tabea. Außerdem hat der Projektkurs ein Crowdfunding-Profil erstellt, um die Kosten decken zu können (siehe Infokasten). Einiges ist schon zusammengekommen.

Den Schulträger hat das Projekt „Schulgarten 2.0“ auf jeden Fall schon überzeugt. Für die Umgestaltung stellt er die Hackschnitzel zur Verfügung. In einem der beiden Innenhöfe sind sie bereits verteilt, der andere wird jetzt in Angriff genommen. Am Mittwoch werden die Wurzeln rausgerissen, die entsprechende Folie ausgelegt, wo dann die Hackschnitzel draufkommen. „Das sind junge Menschen, die sehr engagiert sind“, lobt Biologie-Lehrer Christoph Kaiser den Einsatz.

Bis Ende April möchte der Kurs die Innenhöfe umgestaltet haben. Dann sollen hier die Pflanzen blühen, die Insekten umherschwirren und Vögel vorbeifliegen. „Und so den Schülern die zoologischen und ökologischen Aspekte eines Gartens näher gebracht werden.“

Die Schüler sind sich bewusst, dass es erst einmal nur ein kleiner Schritt ist. Einer, der aber die richtige Richtung aufzeigt und der zum großen Ziel von Björn führen soll: „Eine CO2-neutrale Schule.“

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