Straßenverkehr

Urteil nach Raserunfall in Iserlohn

Dass der Fahrer des Ford Focus nur leicht verletzt wurde, war ein Wunder.

Dass der Fahrer des Ford Focus nur leicht verletzt wurde, war ein Wunder.

Foto: Feuerwehr Iserlohn

Iserlohn.  Ein 28-Jähriger, der mit 120 km/h über die Mendener Straße gefahren war und dabei einen Unfall verursacht hatte, wurde verurteilt.

Am 19. April 2019 ereignete sich gegen 0.40 Uhr auf der Mendener Straße ein schwerwiegender Verkehrsunfall, bei dem ein zum damaligen Zeitpunkt 28-jähriger Hemeraner leicht verletzt wurde und Sachschaden in hoher fünfstelliger Höhe entstand. Als Unfallursache wurde eine deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung des Unfallverursachers im Zusammenhang mit dem Abbiege-Vorgang eines Iserlohner Taxifahrers mit seinem Auto angenommen.

Am Amtsgericht Iserlohn wurde jetzt folgendes Urteil gegen den Hemeraner gesprochen: 120 Tagessätze im geringen Eurobereich, Entzug der Fahrerlaubnis um „weitere zehn Monate“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Hinzu kommen laut Mitteilung: Neuerwerb der Fahrerlaubnis, mögliche Regressansprüche und Übernahme der Gerichtskosten. Durch die Wucht des Aufpralls in Höhe der Pütterstraße wurde der Verursacher mit seinem Auto gegen mehrere geparkte Pkw geschleudert. Im Anschluss schleuderte er wieder auf die Fahrbahn. Der komplette Motorblock seines Pkw wurde herausgerissen. Zudem verharrte die Tachonadel bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben