Chormusik

Still, meditativ und einfach einmalig

Die „Gregorian Voices“ begeisterten ihre Zuhörer in der Obersten Stadtkirche.

Die „Gregorian Voices“ begeisterten ihre Zuhörer in der Obersten Stadtkirche.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Auch beim mittlerweile dritten Konzert der „Gregorian Voices“ in Iserlohn war die Oberste Stadtkirche restlos ausverkauft.

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Die Iserlohner sind wohl besonders große Freunde dieser außergewöhnlichen Musik, mit denen das Vokal-Ensemble „Gregorian Voices“ seit vielen Jahren die Welt erobert. Nicht anders ist es zu erklären, dass auch ihr drittes Konzert in Iserlohn am Freitagabend in der Obersten Stadtkirche restlos ausverkauft war.

Es ist diese besondere Art der fast meditativen Herangehensweise an dieses „Gesamtkunstwerk“. In der nahezu völlig verdunkelten Kirche – lediglich der hölzerne Altar ist in magenta-farbenes Licht getaucht, die Kerzen hinter den Sängern setzen kleine Lichtsternchen – ist es schon beim Einzug des in Mönchskutten gekleideten Männerchores absolut still. Die berühmte Stecknadel, man würde sie fallen hören.

In dieser zeitvergessenen Stimmung, verbreitet der zuweilen geheimnisvolle gregorianische Gesang diese einmalige Atmosphäre, wobei es ganz gleich ist, ob der Chor sakrale Werke, wie „O sacrum convinium“ oder „Gaudete“ vorträgt oder Ausflüge in die Popularmusik mit selten zu hörenden Arrangements von Songs wie „Sailing“ von Rod Stewart macht. Dass die Herren allesamt Meister ihres Faches sind, braucht hier wohl nicht erwähnt zu werden. Bis zum nächsten Mal!

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