Preis

Schönborn hat endlich den „Stern der Wäsche“

Helga und Jochen Schulze mit dem „Stern der Wäsche“.

Helga und Jochen Schulze mit dem „Stern der Wäsche“.

Foto: Andreas Drees

Iserlohn.  Bei der dritten Nominierung ist das Wäschefachgeschäft mit dem SOUS-Award ausgezeichnet worden

„Er hat natürlich einen Ehrenplatz bekommen“, sagt Jochen Schulze, Inhaber des Wäschefachgeschäfts Schönborn. Direkt neben der Kasse steht er, gut sichtbar für alle Kunden: Der Oscar der Wäsche, wie Helga Schulze gerne sagt. Denn mit der dritten Nominierung hat es nun endlich geklappt. Das Iserlohner Traditionsunternehmen ist von einer internationalen Fachjury bestehend aus namhaften Dessousherstellern in der Kategorie „Flagship-Potenzial“ mit dem SOUS-Award „Sterne der Wäsche“ ausgezeichnet worden.

Große Feier mit Kunden musste abgesagt werden

Doch ausgerechnet in diesem Jahr konnte das Ehepaar nicht an der feierlichen Preisverleihung in München teilnehmen, seit langer Zeit war ein Südafrika-Urlaub gebucht. „Das ließ sich leider nicht mehr verschieben“, erklärt Jochen Schulze. Den Preis nahm deswegen ein Kollege der ERFA-Gruppe, einer Erfahrungsaustauschgruppe führender Wäschefachgeschäfte, stellvertretend entgegen und trug die Dankesrede vor. „Wir haben uns natürlich bei der Kommission, den Veranstaltern aber vor allem bei unserem Mitarbeiterteam bedankt, ohne das solch eine Auszeichnung nicht möglich wäre.“

Eigentlich war nach der Rückkehr aus Südafrika eine große Feier inklusive einer kleinen Modenschau für die Kunden geplant. „Doch dann kam Corona und das ließ sich nicht mehr darstellen.“ Kurze Zeit später musste das Wäschefachgeschäft an der Wermingser Straße ganz schließen.

Mittlerweile ist es wieder geöffnet. „Wir sind froh, dass es jetzt halbwegs wieder losgeht“, erzählt Jochen Schulze. Auf den Boden kleben überall Abstandshinweise, am Eingangsbereich steht Desinfektionsmittel bereit und die Kasse ist mit einem Spuckschutz ausgestattet worden. „Auch die Kabinen haben wir mit einer Plexiglasscheibe ausgestattet. So können wir die Beratung ganz normal durchführen und schauen, ob auch alles richtig sitzt“, erklärt Schulze.

In Sachen SOUS-Award ist jetzt übrigens erst einmal „Pause“ angesagt. Drei Jahre lang kann das Unternehmen nicht nominiert werden, danach ist aber wieder alles möglich – dann allerdings nur noch in der „Champions League“.

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