Bauprojekt

Rohbau fertig, Arbeit am Innenausbau läuft

Ein Blick in die neue, freigeräumte Kundenhalle, deren Prunkstück das neue Glasdach sein wird. Auf der unten erkennbaren Galerie werden künftig unter anderem Ausstellungen stattfinden.

Ein Blick in die neue, freigeräumte Kundenhalle, deren Prunkstück das neue Glasdach sein wird. Auf der unten erkennbaren Galerie werden künftig unter anderem Ausstellungen stattfinden.

Foto: Tim Gelewski

Iserlohn.   Bis zum Spätherbst sollen die Arbeiten an der Sparkasse abgeschlossen sein. Ungeklärt ist die Gestaltung in Richtung Schillerplatz.

Der Blick geht nach innen: Während die Fassade der Sparkasse am Schillerplatz noch weitgehend von einem Gerüst verhüllt ist, laufen innen unvermindert die Ausbauarbeiten. „Drinnen geht es manchmal schnell, auch wenn man weniger Hände und Köpfe sieht“, sagt jetzt Gunther Deichsel, Leiter der Organisationsabteilung bei der Sparkasse, bei einer Baustellenbegehung.

Seit dem letzten Besuch der Heimatzeitung vor gut vier Monaten hat sich Einiges getan. Die Aufbauten in der Kundenhalle beschränken sich mittlerweile auf Gerüste entlang der begehbaren Randbereiche, von unten in der neuen Kundenhalle ist der Blick nun frei auf das neue Prunkstück der Sparkasse, die Glaskuppel.

400 Quadratmeter Fläche hat das Glasdach auf Deckenhöhe des dritten Stockwerks. Mit einem Kran waren die jeweils 203 Kilo schweren Fensterscheiben im Januar nach oben gewuchtet worden.

„Es ist nicht zu vergleichen mit der alten Halle“

Unten in der Halle ist eine Art Empore oder Galerie bereits klar erkennbar, wo wie gewohnt Ausstellungen und auch Konzerte stattfinden sollen. „Es ist aber nicht zu vergleichen mit der alten Halle“, ist sich Ingeborg Woywod, Abteilungsdirektorin des Vorstandssekretariats, sicher. Die alten, den Kunden noch bekannten Kuppeln hier waren aus Brandschutz- und auch optischen Gründen entfernt worden.

„Trockenbau und Estrich, Elektroarbeiten und Sprinkleranlage, technische Ausstattung, Wände verschließen und Bodenbeläge“, skizziert Gunther Deichsel den weiteren Ablauf der Arbeiten. Ab dem Spätherbst soll dann nach und nach eingezogen werden.

Wie berichtet wird sich indes an der Außenfassade aber vor der Jahresmitte wohl nicht mehr viel tun. Mit der Fertigstellung der gesamten Umbauarbeiten wird für das Frühjahr, voraussichtlich im März 2020, geplant. Beginn der Arbeiten war im November 2017.

Die Halle, auf deren Fertigstellung man wie erwähnt im Spätherbst hofft, ist dabei der erste von zwei Bauabschnitten. In einem zweiten Schritt soll noch das sogenannte Siebeneck umgebaut werden.

Noch keine Lösung gibt es in Bezug auf die bauliche Gestaltung in Richtung Schillerplatz, wo einer der Zugänge ins Gebäude liegt. Als einst die Sparkassen-Umbaupläne beschlossen wurden, hatte es die Hoffnung gegeben, einigermaßen zeitgleich mit dem geplanten Umbau des Platzes ins Ziel zu gehen – auch, um Sparkassen- und städtische Flächen optisch aufeinander abstimmen zu können.

Aufgrund der Untergrundproblematik steht eine Schillerplatz-Sanierung allerdings in den Sternen. Blickt man aus der Sparkasse Richtung Platz, so schaut man auf eine kahle Wand, dort, wo der Platz eigentlich abgesenkt werden sollte. „Wir führen Gespräche mit der Stadt, es soll eine provisorische Gestaltung dieses Bereichs geben, es soll angemessen hergerichtet werden“, sagt Deichsel. Der Zustand wie er jetzt sei, wäre weder für die Stadt noch für die Sparkasse zufriedenstellend.

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