Ausschuss

Leichter Rückgang der Müllgebühr

Iserlohn.  Gebührensatzungen 2020: Schmutzwasser billiger, Oberflächenwasser teurer

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Am Mittwoch, 4. Dezember, tagt der Finanzausschuss ab 17 Uhr im Ratssaal in öffentlicher Sitzung. Beraten wird über die Abfall- und Abwassergebühren. Zum Abfall: Die über Gebühren zu finanzierende anteilige Zweckverbandsumlage für Iserlohn beträgt 10.851.668 Euro (Vorjahr 10.718.981 Euro). Dies bedeutet eine Steigerung um 132.687 Euro. Durch den Einsatz von Mitteln aus der Rücklage von 353.107 Euro kommt es laut Beschlussvorschlag der Verwaltung dennoch zu einer Senkung der Gebühren im Durchschnitt von 1,3 Prozent. Für einen typischen Iserlohner Vier-Personen-Haushalt mit zwei 80-Liter-Behältern bedeute dies eine jährliche Entlastung in Höhe von vier Euro; für einen Vier-Personen-Haushalt, der an der Mülltrennung teilnimmt und lediglich einen 80-Liter-Behälter vorhält, beläuft sich die Reduktion auf zwei Euro pro Jahr. Die Gebühren im Großcontainer-/Wechselsystem müssen laut Verwaltung allerdings um 0,3 Prozent auf 46,05 Euro (Vorjahr 45,89 Euro) erhöht werden. Die Abfuhrkosten je Wechselbehälter seien um 2,01 Prozent auf 149,03 Euro (Vorjahr 146,10 Euro) gestiegen.

Zum Abwasser: Der Gebührensatz für die Nicht-Ruhrverbands-Mitglieder sinkt von 2,63 Euro/Kubikmeter auf 2,48 Euro/Kubikmeter für Schmutzwasser. Für das Oberflächenwasser steige der Beitrag von 0,75 Euro/Quadratmeter auf 0,77 Euro/Quadratmeter. Die vorgeschlagene Anpassung werde bei einem Vier-Personen-Musterhaushalt zu einer monatlichen Minderbelastung in Höhe von 2,55 Euro (bei 200 Kubikmetern Verbrauch) für Schmutzwasser und zu einer Mehrbelastung in Höhe von 0,21 Euro (bei 130 Quadratmetern versiegelter Fläche) für Niederschlagswasser führen.

Anhebungen sollen auch bei den Friedhofsgebühren beschlossen werden. Die Nutzungsgebühren für Grabstätten sollen im Schnitt um rund 5,3 Prozent, die Bestattungsgebühren um rund 4,6 Prozent steigen.

Weiterhin auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wirtschaftspläne 2020 mehrerer städtischer Töchter, außerdem der Haushalt 2020.

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