Straßenfest

Lammspieß ist der Hit bei der Kermes

Der Lammspieß der Brüder Abdullah, Mecati und Achmed Öztas ist eine der Hauptattraktionen der Kermes an der Bergwerkstraße.

Der Lammspieß der Brüder Abdullah, Mecati und Achmed Öztas ist eine der Hauptattraktionen der Kermes an der Bergwerkstraße.

Foto: Ralf Tiemann

Iserlohn.   Beim Straßenfest an der Ditib-Moschee an der Bergwerkstraße herrschte erneut großer Andrang.

Adana-Spieße, gegrillter Fisch und knusprige Lahmacun (türkische Pizza) frisch aus dem Ofen – das kulinarische Angebot bei der „Kermes“ an der Bergwerkstraße ist immer ein Besuch wert. Und so bildeten sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag lange Schlangen vor allen Verkaufsständen. Der absolute Hit ist aber der riesige Lammspieß, den die drei Iserlohner Brüder Abdullah, Achmed und Mecati Öztas aus ihrer Heimat im ostanatolischen Erzurum mit nach Iserlohn gebracht haben. „Das gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen kein zweites Mal“, sagt Aytac Kuruagac vom Vorstand der Iserlohner Ditib-Gemeinde, die alljährlich zu dem Straßenfest einlädt. Der Aufwand für die beiden rund 80 bis 90 Kilogramm schweren Spieße, die an den beiden Festtagen gegrillt werden, ist immens und fängt damit an, dass die drei Brüder zehn Lämmer aussuchen und selbst im Schlachthof schlachten. Dann trennen sie das Fleisch vom Knochen, schneiden die Lappen zu, würzen sie und spießen sie auf. Den besonderen Unterschied macht dann aber die Art des Grillens, denn die Spieße werden am offenen Holzfeuer seitlich gegart. Dafür hat die Ditib-Gemeinde extra einen stabilen Grill schweißen lassen, in dem die großen Spieße eingehängt werden können. Für das Ergebnis fahren die Freunde solcher Genüsse viele Kilometer. „Wir haben hier Besucher aus dem gesamten Umkreis“, sagt Aytac Kuruagac. „Einige kommen sogar aus Duisburg.“

Kein Wunder also, dass der Tag der offenen Tür an der Ditib-Moschee immer größer wird. Rund 150 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz, um den Besucherandrang zu bewältigen. Und das trotz des wetterbedingten schwierigen Starts am Samstagmorgen. Denn in der Nacht zuvor, als die lange Pavillon-Reihe an der Bergwerkstraße schon aufgebaut war, und auch am Samstagmorgen hatte es heftig gestürmt, so dass die Helfer alle Hände voll zu tun hatten, damit die Zelte nicht wegflogen. Am Sonntag wurde die Gemeinde dann aber mit einem rundum sonnigen Tag entschädigt.

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