Schaufensterwettbewerb 2019

Kreative Designs aus Zeitungen haben die Nase vorn

Dirk Matthiessen, Rainer Großberndt, Vanessa Wittenburg, Stephanie Erben, Uwe Mattern als Geschäftsführer im Wichelhovenhaus und Vanessa Luck (v. li.) lassen den Schaufensterwettbewerb 2019 noch einmal Revue passieren. Höhepunkte und Detailfragen werden diskutiert.

Dirk Matthiessen, Rainer Großberndt, Vanessa Wittenburg, Stephanie Erben, Uwe Mattern als Geschäftsführer im Wichelhovenhaus und Vanessa Luck (v. li.) lassen den Schaufensterwettbewerb 2019 noch einmal Revue passieren. Höhepunkte und Detailfragen werden diskutiert.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn/Letmathe/Hemer.  Die Jury hat entschieden: die Gewinner des Schaufensterwettbewerbs stehen fest. Zwei Letmather überzeugen besonders.

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Ob Schaukelstuhl unter dem Jübergturm, ein Zeitungsherz für Lebensmittel oder gar ein Anzug im Design der Heimatzeitung — im Oktober haben die heimischen Einzelhändler in den Innenstädten von Iserlohn, Letmathe und Hemer ihre Kreativität im Rennen um das schönste Schaufenster unter Beweis gestellt. Das Motto „Lieblingsplatz — hier lese ich Heimat“ sollte als Grundlage dienen, um das Schaufenster der teilnehmenden Einzelhändler mithilfe von Zeitungen ganz im Zeichen der Lieblingsplätze in der Heimatstadt zu dekorieren.

Jetzt ist die Jury, bestehend aus Dirk Mat­thiessen (Leiter des Stadtmarketings Iserlohn), Rainer Großberndt (2. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Letmathe), Felix Mohri (Stadtmarketing Hemer), Stephanie Erben (SIHK), sowie Vanessa Luck aus der Marketingabteilung der Heimatzeitung und Vanessa Wittenburg als Vertreterin der Lokalredaktion, zusammengetreten, um ein Urteil zu fällen.

Professionelle Dekorateure sind kein Erfolgsgarant

Die Karten wurden neu gemischt, denn die Sieger der vergangenen zwei Schaufensterwettbewerbe waren in diesem Jahr nicht mit dabei. „Einige Teilnehmer haben vorher ihre Bedenken geäußert, ob sie wirklich ohne professionelle Dekorateure gewinnen können“, erinnert sich Vanessa Luck aus der Marketingabteilung der Heimatzeitung.

Die Jurymitglieder sind sich jetzt aber einig, dass die insgesamt 25 Teilnehmer im Iserlohn, Hemer und Letmathe eindrucksvoll gezeigt haben, wie kreativ und abwechslungsreich sie ihre Angebote in den Schaufenstern präsentieren.

„Obwohl in diesem Jahr weniger Einzelhändler teilgenommen haben, ist die Zahl der Teilnehmer, die für ihr favorisiertes Schaufenster abgestimmt haben, etwa gleich geblieben“, berichtet Vanessa Luck. 393 Teilnehmer haben sich an der Entscheidung um das schönste Schaufenster des Wettbewerbs beteiligt und ihr Urteil abgegeben. Und auch die Jury hat fleißig Bewertungsbögen ausgefüllt und die Kreationen der teilnehmenden Geschäfte hinsichtlich der genauen Umsetzung des Mottos und Originalität bewertet. Besonders auffällig: Beide sind sich in den meisten Fällen einig.

„Sowohl die Jurymitglieder untereinander, als auch die Teilnehmer sehen dieselben Schaufenster vorne. Kreative und vor allem auch originelle Einfälle werden honoriert“, berichtet Vanessa Luck freudig. Allerdings zeigt sich auch, dass einige Schaufenster deutlich polarisieren. „Die Schönheit der gestalteten Schaufenster liegt halt doch im Auge des Betrachters“, meint Stephanie Erben. Oft wurde in den vergangenen Wochen nachgefragt, wann die Gewinner denn nun endlich feststehen, wissen Rainer Großberndt und Vanessa Luck zu berichten. Zwei Schaufenster stellten sich schnell als Favoriten heraus, die Entscheidung zwischen den beiden fiel dann schließlich knapp aus.

Zwei Dekorationen liegen am Ende Kopf an Kopf

Das Rennen machten gleich zwei Einzelhändler aus Letmathe unter sich aus: Dreyer & Companies (244 Punkte) gewinnt den diesjährigen Schaufensterwettbewerb mit seiner Nachbildung von Letmathe aus Zeitungspapier knapp vor Edeka Nowak (240 Punkte).

Auf dem dritten Platz kann sich Hesselbach Hörakustik aus Iserlohn (221 Punkte) platzieren. Knapp das Treppchen verpasst, aber dennoch mit originellen, kreativen Schaufenstern überzeugen Schönsinn aus Letmathe, Juwelier Carl Ruchser aus Iserlohn und der Blumenkorb aus Hemer.

„Viele Teilnehmer, sowohl bei der Abstimmung als auch am Wettbewerb selbst, sowie die abwechslungsreichen und spannenden Ideen sind ein Spiegel des Einzelhandels vor Ort“, betont Dirk Matthiessen die Bedeutung der lokalen Einzelhändler. Stephanie Erben, Rainer Großberndt und Dirk Matthiessen sind sich einig, dass in den heimischen Innenstädten auch der Mix von Filialisten und inhabergeführten Geschäften wichtig für die Attraktivität sei. „Es wäre toll, wenn wir auch die Filialen zur Teilnahme an den lokalen Aktionen gewinnen könnten“, findet Rainer Großberndt. Auf diese Weise könnten in Zukunft noch mehr originelle Ideen ihren Weg in die heimischen Schaufenster finden und so den Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis bescheren.

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