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Josie will bei „The Voice of Germany“ verzaubern

Josephine Seehawer sucht ihr Glück in den Blind Auditions von "The Voice of Germany".

Josephine Seehawer sucht ihr Glück in den Blind Auditions von "The Voice of Germany".

Foto: IKZ

Iserlohn.  Die 19-jährige Josephine Seehawer tritt am Donnerstagabend bei "The Voice of Germany" in der fünften Blind Audition ins Rampenlicht.

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„Es ist Zeit für den nächsten Schritt“, sagt Josie. Als Sängerin und als Singer-Songwriterin hat die 19-jährige Iserlohnerin ihren Stil gefunden. Alleine zur Akustik-Gitarre, ohne großes Tamtam, aber mit verzaubernder Wirkung singt sie ihre Songs. Und jetzt will sie raus. Dass ihr erster Schritt auf ihr zukünftiges Publikum aber gleich ein so riesiger sein muss, ist schon außergewöhnlich – quasi von Null auf 3,5 Millionen. So viele haben jedenfalls im letzten Jahr bei der vierten Staffel von „The Voice of Germany“ eingeschaltet. Und so viele erhoffen sich SAT.1 und ProSieben nun auch bei der jetzt angelaufenen fünften Staffel der Musikshow, bei der Josie heute Abend ab 20.15 Uhr bei den „Blind-Auditions“ eingreift.

Schon immer ein Fan von „The Voice of Germany“

Wobei die Null in dieser Gleichung nicht ganz stimmt. Die junge Frau singt und verfeinert ihre Songs in ihrer Küche am Bömbergring. Und neben ihrer Mutter, mit der sie dort wohnt, werden auch ihre Nachbarn Zeuge ihrer unermüdlichen Probe- und Aufnahme-Sessions. „Die beschweren sich aber eher darüber, dass ich so oft singe“, sagt sie. Also möchte sie nun gehört werden, von möglichst vielen Leuten. Und deswegen hat sie sich getraut, und ihren Hut bei „The Voice of Germany“ in den Ring geworfen. „Ich war schon immer ein Fan dieser Sendung“, sagt Josephine Seehawer – so der richtige Name – und erklärt, dass es eben keine Casting-Show im herkömmlichen Sinne und Jury sei, sondern eine Musik-Show, bei der junge Talente von erfolgreichen Musikern als Coaches gefördert werden. Und sie hat sich schon immer gefragt: „Kann ich das nicht auch?“

Nun, nach der absolvierten Schulzeit, sei der Zeitpunkt einfach perfekt gewesen. Einen Hang zur Musik habe sie schon immer gehabt. Seit dem vierten Lebensjahr hat sie HipHop getanzt, hauptsächlich in der Tanzschule Mangelsdorf. Vor vier Jahren hat sie dann angefangen, Gitarre zuspielen, hat Unterricht in der Musikschule an der Kluse genommen und dort auch gleich angefangen, sich selbst zu begleiten. „,The Story Of Us’ von Taylor Swift war mein erster Song“, erinnert sie sich. Bis heute liebt sie es, Songs ihrer Lieblings-Sänger- und Sängerinnen zu covern. Und diese Stärke soll ihr nun auch bei „The Voice of Germany“ weiterhelfen.

Abenteuer-Faktor durch prominente Jury

Im Mai hat sie ihr Fach-Abi am Berufskolleg mit Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen gemacht, weitere Pläne in diese Richtung hat sie aber noch nicht gefasst. Stattdessen reifte immer der Wunsch, irgendwie eine Karriere als Sängerin zu starten. Bisherige Versuche – auch mit der eigenen und gleichnamigen Band „Josie“ – ein größeres Publikum zu erreichen, waren aber nicht von Erfolg gekrönt. Am 16. Mai ging es daher nach Berlin, auf den allerletzten Drücker zu den „Last-Chance-Days“ von „The Voice of Germany“. Einen Monat später kam die positive Rückmeldung: Sie ist bei den Blind-Auditions dabei.

Die wiederum wurden bereits im Juli aufgezeichnet und werden nun ausgestrahlt. Ob sie dabei eine eher gute oder eine schwache Figur gemacht hat und weiter dabei ist, darf und will Josie aber nicht verraten. „Dann wäre ja die Spannung für die Zuschauer raus.“ Aber ganz gleich wie, schon der Weg bis hier hin ist ein riesiger Erfolg für sie. Rund 10 000 junge Talente hatten sich bundesweit beworben, 130 von ihnen durften zu den „Blind Auditions“. Und dort gab es nicht nur das erste professionelle Coaching, sondern hinter den Kulissen auch direkt Kontakt mit den großen Stars Andreas Bourani, Smudo und Rea Garvey. „Ich hatte vorher noch nie so berühmte Leute getroffen.“ Allein das sei schon ein erheblicher Abenteuer-Faktor bei der ganzen Sache.

Vorgeschmack vom „kitchenconcert“ auf Youtube

„Ich möchte gehört werden“, sagt Josie auf ihre Motivation zu dem großen Schritt angesprochen. Ihre eigenen Konzerte in der Küche reichen nicht mehr. Am Donnerstagabend wird sie in der Blind Audition von "The Voice of Germany" bei ProSieben gehört, von vielen tausend Menschen – ziemlich aufregend. Wer sich aber auf Youtube unter dem Titel „kitchenconcerts“ schon einmal eine Kostprobe ansieht und anhört, der weiß, dass hinter einem so geschmeidig gespielten und aufgenommenen Song und einem so schön gedrehten Video sehr viel mehr steckt, als eine Laune. Und dass man durchaus hoffen darf, dass die junge Iserlohnerin mehr als eine Eintagsfliege ist.

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