Tierhandel

Illegaler Hundehandel? Maltipoo-Welpen in Iserlohn befreit

Diese beiden Welpen haben Polizisten aus der Dachgeschosswohnung eines 28-Jährigen in Iserlohn befreit. Für diese Rasse werden Preise von teils mehreren tausend Euro gezahlt.

Diese beiden Welpen haben Polizisten aus der Dachgeschosswohnung eines 28-Jährigen in Iserlohn befreit. Für diese Rasse werden Preise von teils mehreren tausend Euro gezahlt.

Foto: Polizei MK

Iserlohn.  Nach einem Hinweis durchsucht die Polizei die Wohnung eines 28-Jährigen. In einem Abstellraum finden die Polizisten zwei junge Hunde.

Die Polizei hat zwei Welpen aus der Dachgeschosswohnung eines 28-Jährigen in Iserlohn befreit. Es bestehe der Verdacht des illegalen Tierhandels, sagte ein Sprecher. Die Maltipoo-Welpen seien nach dem Einsatz vom Montag einem Tierheim übergeben worden. Die jungen Hunde seien zuvor in einem verdreckten und mit Kot verunreinigten Abstellraum untergebracht gewesen.

Maltipoos sind kleine Mischlingshunde, für die hohe Preise von teils mehreren tausend Euro gezahlt werden. Der Hinweis auf möglichen illegalen Handel sei vom Veterinäramt gekommen, sagte der Polizeisprecher.

Während der Corona-Pandemie hat der illegale Tierhandel, vor allem mit Welpen, nach Einschätzung von Tierschützern weiter zugenommen. Wie der in Bonn ansässige Deutschen Tierschutzbund feststellte, wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 bundesweit 75 Fälle mit insgesamt 818 Tieren registriert - mehr als im gesamten Vorjahr, als 66 Fälle mit 731 Tieren gezählt worden. (red/mit dpa)

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