Kinderstadt

„Hier wäre man selber gerne noch mal Kind“

Das Feuerspucken war der Höhepunkt der Feuershow der Zirkusgruppe von Robin Henneböhl.

Das Feuerspucken war der Höhepunkt der Feuershow der Zirkusgruppe von Robin Henneböhl.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Beim krönenden Abschlussfest der ersten Woche in der Kinderstadt war Gabriele Stange, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, voll des Lobes.

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Zum krönenden Finale der ersten Woche in der Kinderstadt zeigte sich am Freitagnachmittag auch die Sonne von ihrer besten Seite. Nachdem sie sich in den ersten drei „Iser-Kid-City-“Tagen gar nicht hatte blicken lassen und erst am Donnerstag der Sommer eingekehrt war, waren beim Abschlussfest mit mehreren hundert Kindern, Eltern, Großeltern und weiteren Gästen die Plätze im Schatten des großen Ahorns in der Stadtmitte begehrt.

Von dort aus ließ sich nämlich sehr gut verfolgen, was die Bewohner seit Montag neben der Freizeitanlage in der Läger alles einstudiert hatten. Zunächst wurde aber erst einmal demonstriert: Rund 30 Kinder beteiligten sich an der angekündigten „Fridays for Future“-Demonstration, die im Rahmen des Umwelt- und Klimaschutz-Projekts „Kleine Zwerge – großer Globus“ der beiden Stadt-Azubis Sofie Kroll und Natali Bodora organisiert worden war, an dem rund drei Viertel der 120 Kinder und Jugendlichen im Laufe der fünf Tage teilgenommen hatten, einige sogar mehrfach. „Rettet die Erde für unsere Zukunft“, „Stoppt Plastik“, „Natur ist cool“ und „Kein Gift für unsere Umwelt“ war unter anderem auf den Plakaten zu lesen, die begleitet von Trillerpfeifen-Getöse durch die Stadt getragen wurden.

Mit dem Thema Umweltzerstörung beschäftigte sich auch die Theatergruppe in ihrem selbst verfassten Stück, dessen Aufführung auf der Bühne leider darunter litt, dass die Tonanlage einen kurzfristig nicht zu behebenden Defekt hatte und dementsprechend alles ohne Mikro gehen musste.

Zum Glück hatte die Anlage bis dahin funktioniert, so dass die Show der verschiedenen Gruppen aus dem „Tanzpalast“ der Kinderstadt wie geplant über die Bühne gehen konnte, während die Trommler und die Gitarrenspieler auch ohne Verstärker rüber- und ankamen. Aus Brandschutzgründen neben der Bühne lief die Show der Zirkusgruppe, inklusive Körperfeuer, Feuerspucken und auch -schlucken, letzteres allerdings nur von Trainer Robin Henneböhl.

Großer Dank an ein „großartiges Helferteam“

„Die Kinderstadt ist einzigartig in der Region, und Iserlohn kann stolz darauf sein, den Kindern ein solch tolles Format in den Sommerferien anbieten zu können“, sagte Gabriele Stange, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Sobald man „Iser-Kid-City“ betrete, ziehe einen „die ganz besondere Atmosphäre aus Kreativität und Fröhlichkeit“ in ihren Bann. „Ich denke, das liegt daran, dass hier alle Mitwirkenden – egal ob groß oder klein, ehrenamtlich oder hauptamtlich – mit 150 Prozent Spaß und Engagement bei der Sache sind“, lobte die SPD-Ratsfrau und ergänzte: „Wirklich toll, hier wäre man selber gerne noch mal Kind!“ Auch JHA-Mitglied Andreas Seckelmann (Linke) zeigte sich begeistert von dem Partizipationsprojekt. Und für den kurzfristig verhinderten Beigeordneten Martin Stolte dankte Petra Lamberts vom organisierenden Kinder- und Jugendbüro dem „großartigen Helfer-Team, ohne das die Woche so nicht möglich gewesen wäre.“

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