Parktheater

Hemendis unterstützt Jugendtheater mit 4500 Euro

Dr. Karl Gerhard Junge (li.) und Theaterdirektor Jostmann (re.) haben den Scheck von den Hemendis-Vertreterinnen entgegen genommen.

Dr. Karl Gerhard Junge (li.) und Theaterdirektor Jostmann (re.) haben den Scheck von den Hemendis-Vertreterinnen entgegen genommen.

Foto: Privat

Iserlohn.  Der Service-Club möchte helfen, das Theater zu einem ständigen Ort des Lernens außerhalb der Schule zu machen.

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„Theater ist Bildung. Theater ist Lernen an einem anderen Lernort“ – so lautet der Leitspruch, mit dem sich das Kulturbüro Iserlohn nun schon seit vielen Jahren mit besonders hohem Anspruch der Jugendtheater-Reihe „Echt krass – Theater4You“ widmet. Ein packendes, zeitkritisches, themenstarkes und formenreiches Jugendprogramm soll es auch in der kommenden Saison geben.

Ebenfalls seit vielen Jahren folgt der Lions-Club Iserlohn-Hemendis diesem Leitbild und hilft erneut mit, die Reihe mit ihren elf ausgezeichneten Jugendtheater-Stücken und großem, profilierten theaterpädagogischem Angebot möglich zu machen. Eine Spende über 4500 Euro haben die Vorsitzende des Service-Clubs, Ulrike Laatsch, Präsidentin Sabine Oligmüller und die Projektbeauftragte Marion Schulte jetzt an Dr. Karl Gerhard Junge, Vorsitzender des Fördervereins Parktheater, und Theaterdirektor Johannes Josef Jostmann übergeben. Karl Gerhard Junge unterstrich dabei den Leitgedanken und betonte, wie wichtig es dem Förderverein sei, jungen Erwachsenen wertvolle Angebote außerhalb von Tabletts, Smartphones, Spielkonsolen zu machen.

Insgesamt lebt das Jugendtheater-Angebot von der großen Bandbreite aktueller Themen, die mit der ganzen Vielfalt von theatralischen Mitteln und vor allem ohne gehobenen moralischen Zeigefinger umgesetzt werden. Um einen entsprechenden Nachklang zu erzielen, schließen sich in der Regel Diskussionen mit den Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen an. Zudem steht meist theaterpädagogisches Material für die Lehrer zur Verfügung. Bei zwei Stücken – „Verräter“ und „Paradies“ – gibt es in der kommenden Spielzeit jeweils 90-minütige Vor- und Nachbereitungen durch Theaterpädagogen in der Schule; die Termine werden im Vorfeld abgestimmt.

Stück über geplanten Amoklauf zum Auftakt

Die Reihe startet mit dem Paukenschlag am Freitag, 27. September: „Good morning, boys and girls“ nach der Vorlage der mit dem Heinrich-Böll-Preis ausgezeichneten Autorin Julie Zeh. Das Stück über einen geplanten Amoklauf an einer Schule ist ein komplexes Drama, das zu guten Teilen im Kopfkino des jungen Jens stattfindet. Jens ist eine tickende Bombe, eindringlich bricht das Stück seine Gefühlswelt auf. Die Presse schreibt: „Eine Inszenierung von dramaturgischer Dichte und großer Intensität. Sehenswert.“

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