Historisches

Heimat-Historie für jeden einzelnen Monat

Viele Iserlohn-Kalender brachte die Sparkasse seit ihrem Jubiläum im Jahr 1986 heraus. Stadtarchivar Rico Quaschny und Antje Albert, Direktorin des Kunden-Centers in Iserlohn, stellen den neuen für 2021 vor, der ab sofort in dem Geldinstitut und seinen Nebenstellen erhältlich ist.

Viele Iserlohn-Kalender brachte die Sparkasse seit ihrem Jubiläum im Jahr 1986 heraus. Stadtarchivar Rico Quaschny und Antje Albert, Direktorin des Kunden-Centers in Iserlohn, stellen den neuen für 2021 vor, der ab sofort in dem Geldinstitut und seinen Nebenstellen erhältlich ist.

Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.  Seit 1986 bietet die Sparkasse Kalender mit heimischen Motiven. Für das Jahr 2021 gibt es sie jetzt letztmalig mit Schätzen aus dem Stadtarchiv.

„Aktuell dürfen elf Kunden die Sparkasse betreten, sie ist derzeit kein Ort, an dem wir an den klassischen Weltspartag denken können“, betont Antje Albert, Direktorin des Kunden-Centers in Iserlohn. Die Corona-Pandemie wirbelt viele Pläne um, so auch die gemeinsamen Pläne der Sparkasse Iserlohn und des Stadtarchivs. Wie es bereits gute Tradition ist, bringen beide zusammen wieder einen neuen Kalender heraus – Iserlohn auf historischen Ansichtskarten.

Ab sofort sind diese Bildkalender sowie Präsente für Spardosenentleerungen in den Sparkassen in Iserlohn, Hennen, Sümmern, Wermingsen, Letmathe und Grüne kostenlos erhältlich, ganz unabhängig vom Weltspartag, der am 30. Oktober begangen worden wäre.

Wegen der Pandemie keinklassischer Weltspartag

„Hygieneregeln, Abstandsregeln und begrenzte Personenanzahlen in den Räumen der Sparkasse machen wegen der Pandemie einen klassischen Weltspartag unmöglich“, erläutert Antje Albert. Zudem werde rund um das Monatsende per se mit einem erhöhten Kundenaufkommen gerechnet. Bereits jetzt gebe es an bestimmten Tagen Schlangen und hohe Kundenfrequenzen in den Kundenhallen, vor allem in der Hauptstelle am Schillerplatz und in Letmathe. Deshalb empfiehlt Antje Albert, Stoßzeiten zu vermeiden und auf die Tage Dienstag und Donnerstag oder gegebenenfalls Freitag sowie die Nachmittage auszuweichen.

Bei einer Kalenderauflage von über 8000 Exemplaren und ausreichend Geschenken, die auch noch in den nächsten Wochen bis zum Jahresende erhältlich sein sollen, sei ein Besuch am Tag des „Weltspartages“ nicht erforderlich. In der Regel habe die Sparkasse auch in Folgemonaten bis ins neue Jahr hinein welche übrig, sekundiert deren Marketing-Mann Klaus Baberg.

Stadtarchivar Rico Quaschny wählte aus der Postkartensammlung des Stadtarchivs Karten aus den Jahren 1900 bis 1926 aus. Einige von ihnen wurden nachkoloriert, etwa ein Blick vom Rathaus (heute Stadtbücherei) über den Marktplatz (heute Alter Rathausplatz) in die Einmündung der Wermingser Straße, wo ein Pferdefuhrwerk auf die Straßenbahn trifft, oder eine Winterlandschaft in der Obergrüne mit Blick auf die Brauerei Iserlohn. Der Kalender verspricht immer wieder neue Blickwinkel auf die Stadt und ihre Stadtteile, die noch unbekannt sein dürften: „Beispielsweise unser schönster Platz in der Innenstadt mit der Kirchtreppe und dem umgebauten Café am Museum für Post- und Handwerksgeschichte oder eine Szene mit zum Bleichen ausgelegte Wäsche auf der städtischen Bleiche in der Maismecke zwischen Parkstraße und Südstraße.“

Letztes Kalender-Projekt mit Stadtarchiv

Mit diesem gemeinsamen Kalenderprojekt beenden Sparkassenmitarbeiter Klaus Baberg und Stadtarchivar Rico Quaschny ihre Zusammenarbeit. Baberg verabschiedet sich im Frühjahr 2021 in den Ruhestand. Ein Blick auf einige Beispiele der Sparkassen-Kalender zeigt, dass unter seiner Regie seit dem 150-jährigen Bestehen der Sparkasse 1986 jedes Jahr eindrucksvolle Kalender herausgekommen sind, oftmals in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv, aber auch mit heimischen Fotografen wie dem IKZ-Bildredakteur Michael May und der Volkshochschule. Rico Quaschny verrät aber bei der Vorstellung, dass er an diese Tradition mit ähnlichen Projekten anknüpfen möchte, allerdings in kleinerem Umfang – auch mit Blick auf sein Budget.

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