Konzert

„Glamour am Stenner“: Schüler und Lehrer beweisen Teamgeist

Der Mittel- und Oberstufenchor „Staccato“ machte beim Stenner-Konzert den Anfang.

Der Mittel- und Oberstufenchor „Staccato“ machte beim Stenner-Konzert den Anfang.

Foto: Max Winkler

Iserlohn.  Ob Chorgesang, Rap oder Big Band-Sound – Schüler und Lehrer des Stenner-Gymnasiums beweisen bei einem Konzertabend Tonsicherheit und Teamgeist.

Einen sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Konzertabend haben die zahlreichen Besucher am Donnerstag in der Aula des Stenner-Gymnasiums erlebt. „Glamour am Stenner“ war der Titel und bot vom Ensemblemusizieren über Einzelbeiträge und Ergebnisse aus dem Musikunterricht bis hin zum Lehrerchor alles, was eine Schule musikalisch bieten kann.

Die Fäden hatten die beiden Musikpädagogen Corinna Tenbrüggen und Phillip Lütz hinsichtlich Vorbereitung und Durchführung in den Händen – bei einem so bunten Programm mit 17 Beiträgen von Schülern und Lehrern mit Sicherheit eine große organisatorische, pädagogische und musikalische Herausforderung. Unterstützt wurden sie von den Schülern der Technik-AG unter Leitung von Ingo Rentrop, welche Ton, Licht und Requisiten immer sicher im Griff hatten.

Große Vielfalt mit hoher Qualität

Alleine die Vielzahl und die Qualität der Ensembles lassen erahnen, dass Teamgeist am Stenner groß geschrieben wird, denn dieser stellt gleichzeitig einfach auch eine wesentliche Voraussetzung für gemeinschaftliches Musizieren dar. Der Mittel- und Oberstufenchor „Staccato“ (Leitung Corinna Tenbrüggen) begrüßte die Besucher text- und tonsicher mehrstimmig mit den Songs „Cabaret“ und „The Greatest Show“, um im zweiten Teil insbesondere mit dem „Cup Song“ musikalisch noch eins draufzusetzen.

Die Stennerkids, seit langen Jahren so etwas wie die Basis für die musikalische Entwicklung der Schule, hatten sich unter der Leitung von Philip Lütz unter anderem mit einem coolen Rap über das Gegen- und Miteinander von Jungs und Mädchen etwas ganz Besonderes ausgedacht. Auch die Stennerdrums unter Leitung von Christiane Reidl brachten auf ihren Djemben eine präzise und sehr präsente Leistung auf die Bühne. Einen bereits sehr beachtlich kompakten Sound präsentierte bei ihrem ersten Auftritt die neu gegründete Big Band (Leitung Phillip Lütz) mit den Titeln „Mercy, Mercy“ und „Cantalope Island“.

Dass nicht nur in den Pausen und nach dem Unterricht intensiv zusammen geprobt wird, sondern auch im normalen Musikunterricht bemerkenswerte Ergebnisse entstehen, bewiesen unter anderem Ivona Vasileva & Band mit „Someone You Loved“ und der Q2-Musikkurs mit der „Moritat von Mackie Messer“. Etliche Schüler, die hier namentlich nicht alle aufgeführt werden können, rundeten mit teils beeindruckenden Einzelleistungen das Programm ab. Der Lehrerchor hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes stark ins Zeug gelegt und sich zur Begeisterung der Schüler passend zu ihrem Lieder-Medley „Ab ins All“ äußerst fantasievoll kostümiert.

Am Ende hieß es „Everybody Needs Somebody“

Am Schluss kamen alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne und rückten den an diesem Abend an allen Ecken und Enden so deutlich zu spürenden Teamgeist noch einmal in den Vordergrund: „Everybody Needs Somebody“ – frei übersetzt: Wir brauchen uns gegenseitig, nur gemeinsam sind wir stark! Und das ist natürlich nicht nur beim Musizieren, sondern gerade im gesamten schulischen, aber auch im gesellschaftlichen, Zusammenleben immer ein wegweisendes Motto.

Ein knappes Fazit warf ein junger Mann, geschätzt Klasse 10, seinen Mitschülern beim Verlassen der Aula zu: „Iss gut, Alter, dass es sowas gibt!“ Recht hat er!

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