Denkmal

Geschichte zum Anfassen

Die Oberste Stadtkirche ist eines von fünf Denkmälern, das am 8. September zu besichtigen ist.

Die Oberste Stadtkirche ist eines von fünf Denkmälern, das am 8. September zu besichtigen ist.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Kulturelles Erbe, Stadtgeschichte und Denkmalpflege – all das gilt es beim Tag des offenen Denkmals an fünf Iserlohner Orten zu entdecken.

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Der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ findet am Sonntag, 8. September, bereits zum 26. Mal statt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Interessierte erhalten daher an diesem Tag die Möglichkeit, an speziellen Führungen teilzunehmen oder Zugang zu nicht öffentlichen Gebäuden und Denkmälern zu bekommen – Geschichte zum Anfassen. Und auch in diesem Jahr laden unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ fünf Iserlohner Denkmäler zum Besuch ein.

Die Oberste Stadtkirche lädt um 15 Uhr zu einer Führung unter Leitung des früheren Stadtarchivars Götz Bettge zu der Frage „Wie modern sind die Marientafeln?“ ein. Im Kirchgarten lädt ein Büchermarkt für antiquarische und gebrauchte Bücher vor allem aus den Gebieten Musik, Kunst und Religion zum Stöbern und Verweilen ein.

Das Burgarchiv ist von 11.30 bis 16 Uhr für Besichtigungen geöffnet, jeweils um 12 und 14 Uhr bietet Pfarrerin Brigitte Zywitz Führungen zum Thema „Moderne Rollanlagen in über 700 Jahre alten Mauern“ an. Das neben dem Stadttor in die Stadtmauer gebaute Burgmannshaus ist eines der ältesten weltlichen Gebäude der Stadt und wird mit seiner wechselhaften Nutzungsgeschichte vorgestellt, zur Zeit beherbergt es das Archiv des Evangelischen Gemeindeverbandes und die Varnhagensche Bibliothek.

Von 12 bis 16 Uhr öffnet der Verein Iserlohn-DenkMal das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1712 am Südengraben 28. Die Besucher können in geführten Rundgängen etwas über die Geschichte des Hauses, seiner Bewohner und die denkmalgerechte Sanierung erfahren, Mitglieder des Vereins stehen für Fragen zur Verfügung.

In der ehemaligen Fabrik Kissing & Möllmann wurden ab 1872 Kaffeemühlen hergestellt, inzwischen wurde das Gebäude an der Oberen Mühle 28 von der IGW zur Weiterentwicklung übernommen. Die ehemalige Fabrik ist von 11 bis 15 Uhr geöffnet, es wird Führungen und ein Programm vor Ort geben. Der Zugang erfolgt über den Auerweg.

Eines der wenigen Beispiele des sogenannten Neuen Bauens des Siedlungswohnungsbaues in NRW ist die Bauhaussiedlung Schlieper. 1928 bis 1932 als Notwohnungen errichtet, erfolgte 2016 die Komplettsanierung durch die IGW. Jetzt öffnet das Museum „Schau Bau Haus“, am Meisenweg 6, zum Besuch ein. Zusätzlich werden Führungen durch die Siedlung angeboten.

Interessierte finden weitere Informationen und Besichtigungsmöglichkeiten unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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