Polizei

Asylbewerber verbarrikadiert sich: SEK-Einsatz in Iserlohn

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei rückte am Montagmorgen in Iserlohn an. Ein Asylbewerber hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert, um seiner Abschiebung zu entgehen.

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei rückte am Montagmorgen in Iserlohn an. Ein Asylbewerber hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert, um seiner Abschiebung zu entgehen.

Foto: Marius Becker / k_V

Iserlohn.  Um seiner Abschiebung zu entgehen, hat sich am Montagmorgen ein Asylbewerber in Iserlohn verbarrikadiert. Das SEK rückte an.

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Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat am Montagmorgen eine Wohnung in Iserlohn gestürmt, in der sich ein Asylbewerber verbarrikadiert hatte. Das teilte die Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises mit.

Der 53 Jahre alte Mann aus Aserbaidschan sollte abgeschoben werden, weil sein Asylantrag abgelehnt worden war. Als Mitarbeiter des Ausländeramtes dafür gegen 6 Uhr an der Wohnung eintrafen, sperrte sich der Mann ein und drohte damit, sich mit einem Messer das Leben zu nehmen. Das SEK überwältigte den 53-Jährigen in seiner Wohnung.

Der 53-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben hatte er sich bereits vor dem SEK-Einsatz selbst verletzt. Gegen 8 Uhr rückten die Spezialeinsatzkräfte wieder ab.

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