Stadtleben

Altstadt-Parkhaus ist eröffnet

Es ist geöffnet (v. li.): Udo Grigat (Haustechnik), Jörg Teckhaus, Thomas Junge, Kämmerer Michael Wojtek, Thomas Haude, Baurat Thorsten Grote, Reiner Timmreck, Mike Kowalski.

Es ist geöffnet (v. li.): Udo Grigat (Haustechnik), Jörg Teckhaus, Thomas Junge, Kämmerer Michael Wojtek, Thomas Haude, Baurat Thorsten Grote, Reiner Timmreck, Mike Kowalski.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Ab sofort können auch Kurzparker die rund 260 Plätze wieder anfahren. Somit geht eine rund anderthalbjährige Umbauphase zu Ende.

Drei Millionen Kosten und anderthalb Jahre Umbauphase gehen jetzt zu Ende: Am Freitag wurde das Altstadt-Parkhaus an der Schlacht wieder vollständig eröffnet. Somit können auch Kurzzeitparker die 260 Plätze wieder anfahren. Während der Umbauphase durften nur Langzeitparker Teile des Gebäudes nutzen.

„Ein Neubau hätte sicher das Dreifache gekostet“, sagt Thomas Junge, Geschäftsführer beim Betreiber Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW). Das Haus werde 50 Jahre bestehen können, die spezielle KKS-Technik verfüge sogar über eine prognostizierte Haltbarkeit von 80 Jahren.

Wie berichtet, kommt in dem Gebäude der so genannte Kathodische Korrosionsschutz (KKS) zum Einsatz, ein Verfahren, wie es etwa auch bei Autobahnbrücken oder Schiffen angewendet wird. Im Beton sind dazu spezielle Anodengitter verbaut, die unter Strom gesetzt werden. Von Korrosion bedrohte Bauteile – vornehmlich Stützpfeiler – werden so dauerhaft geschützt.

Neben der Fassade wurde auch innen umfassend umgestaltet. Unter anderem ein neues Treppenhaus, helle und freundliche Farbtöne, LED-Technik. In Kooperation mit den Stadtwerken wurden auf zwei Etagen außerdem insgesamt vier Ladeplätze für Elektroautos installiert.

„Dies ist das erste greifbare Projekt in der Stadt, das in Zusammenhang mit dem virtuellen Kraftwerk steht“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Reiner Timmreck zu der virtuellen Plattform für Verbraucher, Einspeiser und Speicher.

Am Parkhaus sind jetzt nur noch Restarbeiten zu erledigen. Für den Vorplatz, wo unter anderem eine Robinie weichen musste, kündigt Thomas Junge noch eine Begrünung mit Kübeln oder ähnlichem an. Unter anderem in dieser Zeitung hatten einige Bürger zuvor die Gestaltung mit Pflastersteinen kritisiert.

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