Coronavirus

Alle GfW-Parkhäuser in Iserlohn für Kurzparker gesperrt

Vor der Schranke im GfW Parkhaus City informiert eine Tafel darüber, dass Kurzparker aufgrund der Corona-Krise aktuell das Parkhaus nicht nutzen dürfen.

Vor der Schranke im GfW Parkhaus City informiert eine Tafel darüber, dass Kurzparker aufgrund der Corona-Krise aktuell das Parkhaus nicht nutzen dürfen.

Foto: Stefan Drees

Iserlohn.  Aufgrund der Corona-Gefährdungslage sind die GfW-Parkhäuser in Iserlohn für Kurzparker gesperrt. Dauerparker können die Parkhäuser weiter nutzen.

Mangels einer breiter gestreuten Ankündigung haben zuletzt einige Parkplatzsuchende verdutzt vor den Einfahrten der GfW-Parkhäuser City, Altstadt und Stadtbahnhof gestanden. Im Laufe des vergangenen Freitags wurden die drei Parkhäuser kurzerhand für Kurzparker dicht gemacht, lediglich Dauerparker haben noch Zugang. GfW-Geschäftsführer Thomas Junge begründete die Entscheidung auf Nachfrage mit einem kurzfristig entstandenen personellen Engpass bei der GfW, insbesondere beim technischen Personal.

Unabhängig davon habe man im Laufe der vergangenen Woche aber auch einen kontinuierlichen Rückgang an Kurzparkerkunden verzeichnet. „So leer wie es auf der Wermingser Straße ist, ist es auch bei uns in den Parkhäusern“, sagte Junge.

Zusätzlich wurden sämtliche Aufzüge geschlossen. Das, so Junge, habe damit zu tun, dass es in den engen Aufzugkabinen nicht möglich sei, geforderte Mindestabstände zwischen Personen einzuhalten. Und es könne ja auch schwer kon­trolliert werden, dass die Kunden nur noch einzeln in die Kabinen gehen würden. Deshalb habe man sich für die Schließung der Aufzüge entschieden. Dauerparker müssen also die Treppenhäuser nutzen. Dass Kurzparker derzeit ausgeschlossen seien, so Junge, führe auch dazu, dass die Kassenautomaten nicht genutzt werden müssten. Auch hier habe man Probleme mit den Abstandsregeln gesehen.

Die Entscheidung der GfW stößt aber nicht nur auf Zustimmung. So hat uns ein Leser mitgeteilt, dass er sehr verwundert über die Kurzparker-Sperre am Parkhaus Stadtbahnhof gewesen sei. Dort habe er eigentlich als Patient der Augenarztpraxis im Stadtbahnhof parken wollen. Auch der Augenarzt sei nicht über die Schließung des Parkhauses für Kurzparker informiert gewesen. Thomas Junge bedauert, wenn es zu solchen Problemen komme. Die zuvor genannten Gründe hätten aber keine Wahl bei der getroffenen Entscheidung gelassen.

Thomas Junge betonte aber, dass die Situation in der kommenden Woche, wenn sich die personelle Situation bei der GfW wieder verbessern sollte, nochmals überdacht werden könne.

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