Gleichstellung

35 Bewerbungen für die Iserlohner Gleichstellungsstelle

Um die Leitung der Frauengleichstellungsstelle im Iserlohner Rathaus haben sich 35 Interessentinnen beworben – darunter auch Iserlohnerinnen.

Um die Leitung der Frauengleichstellungsstelle im Iserlohner Rathaus haben sich 35 Interessentinnen beworben – darunter auch Iserlohnerinnen.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Bei Auswahl aus 35 Interessentinnen für die Leitung der Gleichstellungsstelle hat die Frauen-AG kein Mitspracherecht.

Für die Nachfolge der bisherigen Leiterin der Gleichstellungsstelle sind bei der Stadt 35 Bewerbungen eingegangen – darunter auch von Bewerberinnen aus Iserlohn. Das teilt Pressesprecherin Christine Schulte-Hofmann auf Anfrage mit. Wann die neue Mitarbeiterin ihre Arbeit aufnehmen wird, hängt vom weiteren Auswahlverfahren ab. Politik und Verwaltung sollen beteiligt werden. Daraus ergibt sich ein Vorschlag für den Haupt- und Personalausschuss. Die Arbeitsgemeinschaft Iserlohner Frauengruppen könne aus Datenschutzgründen nicht beteiligt werden, erklärt Schulte-Hofmann weiter: „Das ist eine Verwaltungsangelegenheit. Aus Gründen des Datenschutzes können Informationen nicht an Außenstehende gegeben werden.“ Sie stellte klar, dass es sich bei der Stelle keineswegs um eine Reduzierung handele, auch wenn sie nur als Teilzeitstelle für 27 Wochenstunden ausgeschrieben war: „Sie verteilt sich auf zwei Personen. Die Stelle beinhaltet 39 Stunden und verteilt sich auf Verwaltungskraft Nicole Ackermann, die bereits seit der Vakanz die Stellung hält und die neu einzustellende Gleichstellungsbeauftragte, die einschlägige Berufserfahrung in gleichstellungsrelevanten Fragen mitbringen soll.“ Wie berichtet, hatte Nicole Ackermann seit 2017 interimsweise mit zwölf Wochenstunden in der Gleichstellungsstelle die Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben sichergestellt. Seit 1. März berät zudem Patricia da Cruz Santos Frauen und Mädchen in der Gleichstellungsstelle.

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