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1038 Tonnen rollen über die Straßen

Am Dienstag sind die Transformatoren über die Gleise angeliefert worden.

Am Dienstag sind die Transformatoren über die Gleise angeliefert worden.

Foto: Markus Wassmuth

Hennen.  Amprion transportiert am 1. November zwei Transformatoren vom Bahnhof Hennen zur Umspannanlage Garenfeld

Wer in diesen Tagen die Hennener Straße entlanggefahren ist, dem werden mit Sicherheit die etlichen Halteverbotsschilder am Straßenrand aufgefallen sein. Sie weisen auf zwei Zeiträume hin: vom 15. Oktober bis heute und vom 28. Oktober bis 3. November. In Letzterem wird Amprion zwei 276 Tonnen schwere Transformatoren vom Bahnhof Iserlohn-Hennen zur Umspannanlage Garenfeld in Hagen transportieren.

Der Schwertransport wird die knapp 30 Kilometer lange Strecke an zwei Tagen zurücklegen. Bereits Ende August war der erste von insgesamt fünf Transformatoren in die Umspannanlage gebracht worden. Zwei weitere folgen voraussichtlich Ende November.

Transformatoren werden bis zum Transport gelagert

„Die Transformatoren sind jetzt schon über die Gleise angeliefert worden und werden dort bis zum Transport gelagert“, erklärt Dr. An­dreas Preuß, Pressesprecher bei Amprion. Am Freitag, 1. November, soll es dann weitergehen. Gegen 22 Uhr beginnt an der Trafo-Umladestelle am Bahnhof Hennen der Transport der beiden 380-Kilovolt-Transformatoren zur Umspannanlage Garenfeld in Hagen. Der Transport wird in der Nacht bis zum Wanderparkplatz Wannebach an der Letmather Straße in Schwerte fahren. Am Samstag, 2. November, gegen 22 Uhr startet die zweite Etappe bis zur Umspannanlage Garenfeld.

Die Transportfahrzeuge haben jeweils eine Gesamtlänge von rund 80 Metern und wiegen zusammen mit dem Trafo jeweils 519 Tonnen. Auf der Transportstrecke müssen mehrere Kreisverkehre und schwierige Abbiegungen gemeistert werden. Eine Herausforderung ist auch die Querung der Autobahn A45 an der Anschlussstelle Schwerte/Ergste. Die beiden Trafotransporte fahren in Ergste zunächst gegen die Fahrtrichtung auf die Autobahn und verlassen sie sofort wieder auf der anderen Seite der Auffahrt. Grund für das Manöver ist, dass die Transporteinheiten zu schwer für die Brücke über der Autobahn sind.

Bei der ersten Fahrt im August ist der Trafotransporter bis zur Behelfsausfahrt vor der Lennetalbrücke gefahren. Da das nun nicht mehr notwendig ist, wird die Autobahn schneller wieder für den Verkehr freigegeben werden können als damals.

An dem Transport sind in den beiden Nächten etwa 40 Mitarbeiter verschiedener Unternehmen beteiligt. Seit gut einem Jahr bereitet der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion den Straßentransport vor. Den Transport der letzten beiden Transformatoren in die Umspannanlage Garenfeld plant Amprion derzeit für Ende November.

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