Kommentar

Streichungen im ÖPNV: Wie war das mit der Verkehrswende?

Lars-Oliver Christoph kommentiert die Beschwerden über Streichungen bei Bus und Bahn.

Lars-Oliver Christoph kommentiert die Beschwerden über Streichungen bei Bus und Bahn.

Foto: Antonia Huber / funkegrafik nrw

Herne.  Einige Streichungen beim ÖPNV konterkarieren die von Stadt und Politik ausgerufene Verkehrswende, meint WAZ-Redakteur Lars-Oliver Christoph.

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Eine Verkehrswende hat Herne ausgerufen. Ein wesentlicher Baustein: die Stärkung des ÖPNV. Man kann es nicht oft genug sagen: Die Taktausdünnung auf der Linie 306 konterkariert das Ziel. Und: Die Kürzungen erhöhen nicht die Glaubwürdigkeit der Stadt, wenn sie Bürger zum Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn oder Fahrrad bewegen will.

ÖPNV ist immer ein Zuschussgeschäft

Ebenfalls nicht nachvollziehbar ist das Kappen der frühen 306-Fahrten. Natürlich ist die Auslastung ein Faktor. Aber: Der ÖPNV ist immer ein Zuschussgeschäft. Deshalb sollte der Status quo bei frühen Fahrten, auf die Pendler zur Sicherung ihrer Existenz angewiesen sind, nur im absoluten Ausnahmefall geändert werden. Dieser Ausnahmefall hier aber wohl nicht gegeben.

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