Baumfällung

Stadt Herne warnt vor Rußrindenkrankheit - und fällt Bäume

Die Rußrindenkrankheit macht sich durch einen rußartigen Beleg bemerkbar.

Die Rußrindenkrankheit macht sich durch einen rußartigen Beleg bemerkbar.

Foto: Stadt Herne

Herne.   Bei Kontrollen hat die Stadt an drei Bäumen die Rußrindenkrankheit festgestellt. Sie fällt die Bäume und warnt die Bürger vor Gesundheitsrisiken.

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Der Fachbereich Stadtgrün hat bei Kontrollen an drei Ahornbäumen im Stadtgebiet die sogenannte Rußrindenkrankheit festgestellt. Das hat die Stadt mitgeteilt.

Diese Pilzerkrankung schadet den Bäumen erheblich, sie müssen deshalb gefällt werden. Kurzfristig ist mit der Fällung der ersten beiden Bäume bereits am gestrigen Freitag im Herner Stadtgarten und in einem kleinen Forstgebiet in der Nähe des Wananas begonnen worden. Ein weiterer erkrankter Baum steht im Constantiner Wald. Auch er werde in Kürze gefällt, so die Stadt.

Anzeichen der Rußrindenkrankheit ist eine abgeblätterte Rinde, unter der ein rußartiger Belag sichtbar ist, der durch die Sporen des Pilzes entstanden ist.

Kontakt mit Sporen kann allergische Reaktion auslösen

Die Krankheit setzt nicht nur den Bäumen zu, sondern kann auch beim Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Intensiver Kontakt mit den Sporen kann eine allergische Reaktion auslösen. Die Symptome wie Reizhusten, Fieber, Atemnot bzw. Schüttelfrost können wenige Stunden nach Kontakt mit den Sporen auftreten. Sie klingen nach wenigen Stunden wieder ab, können aber auch über Tage anhalten.

Daher tragen die Mitarbeiter der Fachfirma, die die Fällung ausführt, aus Arbeitsschutzgründen Schutzanzüge und Atemschutz. Während der Fällarbeiten wird der Bereich weiträumig gesperrt. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Bäume sehen, sollten sich von diesen entfernen und umgehend unter HER 16 16 67 den Fachbereich Stadtgrün informieren.

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