Demonstration

Rechter Aufmarsch: Nur wenige „besorgte Bürger“ in Herne

Rund 300 Menschen - hier beim finalen Demonstrationszug durch die Innenstadt - protestierten auch am Dienstagabend wieder gegen Rechts, Rassismus und Ausgrenzung.

Rund 300 Menschen - hier beim finalen Demonstrationszug durch die Innenstadt - protestierten auch am Dienstagabend wieder gegen Rechts, Rassismus und Ausgrenzung.

Foto: Loc

Herne.  Nur wenige selbsternannte „besorgte Bürger“ haben am Dienstag in Herne demonstriert. So liefen die Veranstaltungen in der Innenstadt ab.

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Die Reihen der selbsternannten „besorgten Bürger“ lichten sich: Nur 38 Menschen haben am Dienstagabend nach Angaben der Polizei an dem rechten Aufmarsch in der Herner Innenstadt teilgenommen - Minusrekord. Ganz anders das „Bündnis Herne“.

Dem Aufruf des überparteilichen breiten Bündnisses folgten auch diesmal rund 300 Menschen. Sie demonstrierten bei einer Kundgebung am Rondell auf der Bahnstraße sowie auf der Strecke der „besorgten Bürger“, zu denen auch Mitglieder der Rechtsextremen-, Hooligan- und Rocker-Szene zählen.

Polizei verhinderte Sitzblockade

Am Rande der Kundgebung des „Bündnis Herne“ kam es zu einem verbalen Scharmützel zwischen Vertretern der MLPD und der Satirepartei „Die Partei“. Und: Der Versuch von Gegendemonstranten, die „besorgten Bürger“ durch eine Sitzblockade zu stoppen, scheiterte an der Polizei.

Zum Start der Dienstags-Demos hatte wie üblich vor der Kreuzkirche ein ökumenischer Friedensgottesdienst stattgefunden, der von den Pfarrern Thomas Poggel (katholisch) und Nina Ciesielski (evangelisch) geleitet wurde. Im Mittelpunkt stand vor rund 150 Teilnehmern die Kraft des Wortes – im Guten wie im Schlechten. Für die Akkordeon-Begleitung sorgte Nina Schröder.

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