Mehrere Festnahmen

Razzia im Ruhrgebiet: Bande verkaufte geklaute Autoteile

Bei einer Razzia im Ruhrgebiet hat die Polizei auch sieben Verdächtige vorläufig festgenommen (Symbolbild). Sie sollen mit geklauten Autoteilen gehandelt haben. Es gab Durchsuchungen in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Recklinghausen.

Bei einer Razzia im Ruhrgebiet hat die Polizei auch sieben Verdächtige vorläufig festgenommen (Symbolbild). Sie sollen mit geklauten Autoteilen gehandelt haben. Es gab Durchsuchungen in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Recklinghausen.

Foto: Paul Zinken / dpa / Archiv

Ruhrgebiet.  Die Polizei hat einer Bande im Ruhrgebiet das Handwerk gelegt, die mit gestohlenen Autoteilen handelte. In fünf Städten gab es Durchsuchungen.

Mit Razzien in fünf Städten im Ruhrgebiet ist die Polizei am Dienstagmorgen gegen einen großangelegten Handel mit gestohlenen Autoteilen vorgegangen. Sieben Verdächtige zwischen 35 und 73 Jahren wurden vorläufig festgenommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bochum mit.

In den frühen Morgenstunden durchsuchten Ermittler in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Recklinghausen insgesamt sieben Objekte. Die Bande soll aus dem Lager einer Großspedition in Herne mindestens über mehrere Monate hinweg - womöglich sogar jahrelang - Autoteile gestohlen und gewinnbringend weiterverkauft haben, so der Bochumer Polizeisprecher Frank Lemanis.

Autoteile-Bande verschickte gestohlene Teile wohl wieder an Autohersteller

Die Teile seien von Zulieferbetrieben angeliefert worden und sollten in dem Lager verpackt werden, um sie an Autohersteller weiterzuschicken. Ermittler hatten das illegale Treiben der Bande über einen längeren Zeitraum verdeckt beobachtet, bevor sie zugriffen.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler Bargeld im sechsstelligen Bereich sicher, außerdem Datenträger und Fahrzeugteile. Das alles muss nun alles akribisch ausgewertet werden und wird beim Bochumer Kriminalkommissariat 13 noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.

Die Verdächtigen wurden vernommen, in einigen Fällen wurden DNA-Proben genommen. Die Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst nicht beziffern. (red/mit dpa)

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