Literaturhaus

Quiz im Literaturhaus Herne lässt die Köpfe rauchen

André Wollenberg bringt bei der „Nacht des unnützen Wissens“ im Literaturhaus Herne sein Publikum ganz schön ins Grübeln.

André Wollenberg bringt bei der „Nacht des unnützen Wissens“ im Literaturhaus Herne sein Publikum ganz schön ins Grübeln.

Foto: Kerstin Buchwieser

Herne.   In der „Nacht des unnützen Wissens“ stellte André Wollenberg dem Publikum knifflige Quiz-Fragen wie diese: Wie heißt die Brustflosse des Delfins?

Wie heißt eigentlich die Brustflosse von Delfinen oder welche Summe erhält man bei der Addition aller Zahlen von 1 bis 100? Das allseits beliebte Kneipenquiz ist am letzten Dienstag erstmals als „Nacht des unnützen Wissens“ auch in das Literaturhaus in der Bebelstraße eingezogen und forderte die grauen Zellen der 60 teilnehmenden Ratefüchse heraus.

Ratefüchse tun sich in Gruppen zusammen

Diese finden sich in elf Gruppen zusammen, bestehend aus vier bis fünf Personen, die den Fragen von Moderator André Wollenberg lauschen. „Einige Leute sind bereits als Gruppe erschienen, wohingegen andere sich erst vor Ort kennengelernt haben“, erzählt Mitorganisator Peter Kühn. Eine Quizrunde besteht aus zehn Fragen aus unterschiedlichsten Wissensgebieten, die ein genaues Hinhören erfordern: Oftmals liegt die Antwort den Spielern auf der Zunge und einige greifen sich zur besseren Konzentration an den Kopf, um schließlich bei der Bekanntgabe der korrekten Antwort in Jubel auszubrechen.

Sogar ein Vertreter der Quiz-Liga ist da

Die Antworten werden von den Teams auf den ausgeteilten Fragebögen angegeben und schließlich zur Verrechnung der Punkte eingesammelt und es geht in die nächste Runde. Da es nichts gibt, was es nicht gibt, existiert bereits eine eigene Quiz-Liga, in der auch Sebastian Staschik spielt. Der Quizprofi fragt zu Beginn der Veranstaltung, ob sein Spielerpass von Nöten sei, wovon jedoch noch niemand etwas gehört hat: „Es gibt eine Bundesliga mit festen Teams, die auf- und absteigen können. Ein Spielerpass ist dabei die notwendige Akkreditierung für den jeweiligen Spieler“, erklärt Sebastian Staschik, der heute als Einzelspieler teilnimmt und bei einigen Fragen selbst zu schlucken hat.

Bei der Veranstaltung steht ganz klar der Spaß im Vordergrund, wobei den drei Erstplatzierte ein kleines Geschenktütchen überreicht wird. Passend zum Ambiente des Literaturhauses findet sich darin eine Flasche Wein sowie ein Buch. Die Brustflosse beim Delfin heißt übrigens Flipper. Wieder was gelernt.

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