Freizeit

Per Rad durch Herne, Gelsenkirchen, Herten und Recklinghausen

Rhein-Herne-Kanal: Eine Brücke nur für Fußgänger und Radler
verband früher die Schachtanlagen der Zeche Unser Fritz. Heute
verkürzt sie den Weg zur „Enklave“ Dannekamp.

Foto: Wolfgang Berke

Rhein-Herne-Kanal: Eine Brücke nur für Fußgänger und Radler verband früher die Schachtanlagen der Zeche Unser Fritz. Heute verkürzt sie den Weg zur „Enklave“ Dannekamp. Foto: Wolfgang Berke

Herne.  Viele schöne Fahrrad- und Freizeitwege sind nicht ausgeschildert. Aber sie führen meist durchs Grüne – und erstaunlicherweise oft mitten durch die Städte: ein Radtortipp durch Herne, gelsenkirchen, Recklinghausen und Herten.

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[kein Linktext vorhanden] Lange hat‘s gedauert – aber inzwischen ist die Erzbahntrasse fertiggestellt. Bis zum Kanal geht es jetzt kreuzungs- und straßenfrei auf reinen Radlerwegen. Und die neue Brücke an der „Zoom Erlebniswelt“ führt nun ohne Umwege ans Nordufer des Rhein-Herne-Kanals.

Diese Kanalseite nehmen wir. Ein alternativer Weg ist: Grimberger Allee – Schlossstraße – Unser-Fritz-Straße.

Ab Unser Fritz wechseln wir wieder ans Südufer des Kanals. Der Weg bis zum Cranger Kirmesplatz ist stellenweise sehr schmal und holperig.

Abstecher

Ein lohnenswerter Abstecher empfiehlt sich zur ehemaligen Zeche Consolidation nach Gelsenkirchen-Bismarck (siehe Luftbild).

Buchtipp Von der Zoom Erlebniswelt sieht man im Vorbeiradeln schon Einiges. Wer den innovativen Zoo erkunden will, sollte sich dafür mindestens einen halben Tag Zeit nehmen.

Gastronomie

Auch auf dieser Etappe: Fehlanzeige! In die Gastronomie der Zoom Erlebniswelt kommt man nur, wenn man auch Eintritt bezahlt, und die geplante Gastronomie nahe der Künstlerzeche Unser Fritz lässt noch auf sich warten. Wer den Abstecher zur Zeche Consolidation macht, findet längs der Bickernstraße die übliche Stadtteilversorgung.

Info plus

Die Wege an den Ufern des Rhein-Herne-Kanals sind mittlerweile halbwegs ordentlich befahrbar, bieten aber einige Besonderheiten und einige Tücken. Grundsätzlich gilt: Es sind keine offiziellen, ausgeschilderten Radwege, sondern Privatwege der Wasser- und Schifffahrtsbehörde. Diese Wege sind allerdings zur öffentlichen Nutzung freigegeben – aber auf eigene Gefahr, wie den entsprechenden Hinweisen zu entnehmen ist.

Eine Ziel oder Richtungsausschilderung fehlt folgerichtig. Ärgerlich ist es, dass auch keinerlei Schilder verraten, auf welcher Kanalseite man radeln sollte. Da es manche Häfen gibt, die sich als unüberwindbares Hindernis entpuppen, kann es passieren, dass man auf gut ausgebautem Weg nach ein paar Kilometern in einer Sackgasse landet. Deshalb: den Uferempfehlungen der Luftbildkarten folgen.

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