Arbeitsmarkt

Hubertus Heil: Sozialer Arbeitsmarkt wirkt auch in Herne

 Hubert Heil (Mitte) mit den Leitern der Jobcenter und der Herner Abgeordneten Michelle Müntefering (rechts neben Heil). Achter von rechts: Hernes Jobcenter-Chef Karl Weiß.

 Hubert Heil (Mitte) mit den Leitern der Jobcenter und der Herner Abgeordneten Michelle Müntefering (rechts neben Heil). Achter von rechts: Hernes Jobcenter-Chef Karl Weiß.

Foto: OH

Herne.  Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat mit Jobcenter-Leitern im Ruhrgebiet über den sozialen Arbeitsmarkt diskutiert. Fazit: Das Programm wirke.

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Der Soziale Arbeitsmarkt wirkt! So lautete das Fazit einer Diskussion, de Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit den Leitern der Jobcenter im Ruhrgebiet geführt hat.

Im Ruhrgebiet gelinge es, Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen, berichtet die Herner SPD-Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering, die an dem Treffen teilgenommen hat. Und zwar so erfolgreich, dass in einigen Jobcentern bereits die Mittel knapp würden. Bisher seien im Ruhrgebiet bereits 5000 Langzeitarbeitslose mit Hilfe des Sozialen Arbeitsmarktes, der Anfang des Jahres gestartet ist, in Arbeit gebracht worden, bundesweit über 30.000. Dabei betrage die Abbrecherquote nur vier Prozent. Über 58 Prozent der mit Hilfe des Programms Beschäftigten erhielten Tariflohn.

Müntefering: Mehr als 140 Stellen in Herne besetzt

In der Diskussion hätten die Leiter der Jobcenter aus dem Ruhrgebiet das Programm und vor allem auch die Möglichkeiten zur flexiblen Umsetzung gelobt, heißt es in der Mitteilung Münteferings. Auch in Herne hätten mehr als 140 Stellen im Programm Sozialer Arbeitsmarkt besetzt werden können, bis zum Jahresende sollen bis zu 400 Langzeitarbeitslose beschäftigt werden. Gegen den Bundestrend sinke in Herne sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch der Langzeitarbeitslosen.

Dies zeige, dass das maßgeblich von den SPD-Bundestagabgeordneten aus dem Ruhrgebiet durchgesetzte Programm Sozialer Arbeitsmarkt ein Erfolg sei. Michelle Müntefering: „Wir dürfen Menschen, die lange keine Arbeit gefunden haben, nicht im Stich lassen. Ich freue mich, dass wir endlich die Möglichkeit geschaffen haben, mehr von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ich unterstütze die Überlegungen, im nächsten Jahr noch mehr Finanzmittel für den Sozialen Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Dies wäre ein sehr gutes Signal - gerade für das Ruhrgebiet.“

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